Rheinpfalz CDU hegt Sicherheitsbedenken

Dreck und Absperrband sind zwar schon lange weg, doch seien die Türen aus dem Mauerwerk rausgerissen und in desolatem Zustand.
Dreck und Absperrband sind zwar schon lange weg, doch seien die Türen aus dem Mauerwerk rausgerissen und in desolatem Zustand.

„Die Renovierung des Erdgeschosses der Ortsverwaltung zieht sich hin.“ Über den Fortgang der Bauarbeiten nach der Sprengung eines Geldautomaten der Stadtsparkasse Kaiserslautern Anfang Oktober in der SB-Filiale im Stadtteil Mölschbach hat Ortsvorsteher Jörg Walter informiert.

Der Dreck sei zwar weg, doch seien die Türen aus dem Mauerwerk rausgerissen und desolat. Auch funktioniere noch keine Beleuchtung. Betroffen sei neben der Ortsverwaltung die Kindertagesstätte. Die habe im Erdgeschoss über zwei Räume, die nicht genutzt werden könnten. Entsprechend eng gehe es in den Kita-Räumen im Obergeschoss zu, da sich dort alle Kinder aufhalten müssen, berichtete Walter. Bis zu Jahresbeginn sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Laut Walter beabsichtigt die Stadtsparkasse, an derselben Stelle einen neuen Geldautomaten und ein Serviceterminal einzurichten. Aus versicherungstechnischen Gründen handele es sich um ein sogenanntes Gas-Ex-Gerät, wie es in Holland üblich sei und das von Banden für Sprengungen gemieden werde. Bedenken gegen den bisherigen und wieder vorgesehenen Standort der SB-Filiale der Stadtsparkasse wurden aus CDU-Reihen laut. Ein Gebäude, in dem eine Kindertagesstätte so dicht mit einem Geldautomaten verknüpft sei, sei für eine SB-Filiale nicht geeignet. Das sähen Eltern und viele Bürger so. „Was, wenn Kinder zur Zeit des Überfalls in der Einrichtung übernachtet hätten?“, so ein CDU-Sprecher. Die Sicherheit der Kinder gehe vor. Die CDU forderte die Stadtsparkasse auf, einen alternativen Standort vorzuschlagen, notfalls ein eigenes Häuschen für Geldautomaten und Serviceterminal zu errichten.

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