FUSSBALL RHEINPFALZ Plus Artikel Hintergrund: Der Streit um den Re-Start der Regionalliga Start

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Juristisch steht dem Re-Start der Fußball-Regionalliga Südwest nach sechs Wochen Corona-Zwangspause nichts mehr im Wege.

Das Landgericht Mannheim hat am Mittwoch den Antrag von sechs Regionalligisten auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung abgelehnt. Steinbach, Gießen, Walldorf, Schott Mainz, Stadtallendorf und Bahlingen hatten beantragt, den Beschluss der Spielkommission und der Gesellschafterversammlung, die Saison im Dezember und Januar fortzusetzen, wieder aufzuheben.

Wie der TSV Steinbach informierte, habe der Richter in seiner Urteilsverkündung betont, dass er die Bedenken der Kläger angesichts der derzeitigen Corona-Lage sehr gut nachvollziehen könne. Doch das reiche nicht aus, um die Entscheidung des Ligaverbands aufzuheben. „Wir akzeptieren selbstverständlich das Urteil“, teilte Steinbachs Vorstandssprecher Roland Kring mit.

Die Regionalliga steckt in großen Terminnöten. Da es in der abgebrochenen Saison 2019/20 keine Absteiger, aber vier Aufsteiger gab, waren es auf einmal 22 statt 18 Mannschaften. Obwohl die neue Runde wegen der Corona-Krise erst im September beginnen konnte, setzte die Regionalliga im Gegensatz zur Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar und zum Südwestdeutschen Fußball-Verband (SWFV) auf eine komplette Saison mit 42 Spieltagen. An sich schon „ein ambitioniertes Vorhaben“, wie SWFV-Präsident Hans-Dieter Drewitz mal anmerkte. Durch einige Spielabsagen wegen Corona-Fällen und die sechswöchige Unterbrechung seit Anfang November verschärfte sich die Lage.

Der FK Pirmasens hat bislang zwölf Partien absolviert und trägt daher vor Weihnachten noch drei Spiele aus. Für jene Teams, die erst elf- oder gar erst zehnmal gespielt haben, steht noch ein Nachholspieltag am 22. und 23. Dezember an. Der FC Homburg spielt vorläufig gar nicht, da sich die ganze Mannschaft in Corona-Quarantäne befindet. peb

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