1. FC Kaiserslautern
FCK-Trainer Lieberknecht: „Es war extrem wichtig, dass wir mal so ein Spiel abgeliefert haben.“
Julian Krahl (Torwart des FCK): Wir wussten um die Stärken von Arminia Bielefeld. Wir haben anderen Ansatz gewählt. Defensiv war es auch sehr gut, da haben wir alles wegverteidigt, aber vorne fehlte uns die Durchschlagskraft, da hätten wir zwingender werden sollen. In der Fremde haben wir die Fans häufig enttäuscht, aber heute nehmen wir den Punkt gerne mit.
Torsten Lieberknecht (Trainer des 1. FC Kaiserslautern): Aus unserer Sicht war es extrem wichtig, dass wir mal so ein Spiel abgeliefert haben. Wir haben zuletzt am zweiten Spieltag gegen den FC Schalke 04 zu Null gespielt. Wir wissen alle, dass, wenn man Bielefeld ein freies, großes Feld anbietet, dass ein Spiel häufig so endet, dass man als Verlierer vom Platz geht. Für uns war es heute wichtig, einmal eine komplett andere Facette zu zeigen, keine schöne, aber eine, die wichtig ist, wenn man mal einen Punkt ergattern möchte. Ich bin zufrieden mit dem 0:0, weil wir keinen Schönheitspreis gewinnen wollten, sondern es für mich nur um den Punkt ging.
Semih Sahin (Mittelfeldspieler des FCK): Wir haben das geholt, was wir wollten: einen Punkt mitnehmen. Arminia ist nach Schalke die zweitschlechteste Mannschaft, die einen Gegner bespielen kann.
Maxwell Gyamfi (Abwehrspieler des FCK): Wir haben gepunktet, dass ist schon einmal ein Fortschritt. Solche Spiele musste du auswärts mitnehmen. Wir wussten, dass Bielefeld ein schwerer Gegner ist.
Fabian Kunze (Mittelfeldspieler des FCK): Es war ein gewonnener Punkt. Es ist absolut menschlich, dass wir versuchen, kompakt zu stehen, wenn es zuvor auswärts nicht gut lief. Wir hatten paar Umschaltmomente, die wir besser hätten ausspielen können und müssen. Jeder, der den FCK kennt, weiß, dass der Kampf im Vordergrund steht.
Stefano Russo (Mittelfeldspieler von Arminia Bielefeld aus Ludwigshafen-Friesenheim): Wir haben den FCK nicht so defensiv erwartet. Wir haben erwartet, dass sie Eins-gegen-eins spielen. Dass sie so im Block hinten stehen, das hatten wir die Saison häufiger. Es war schwer, da einen Weg zu finden. Da der FCK gefühlt nicht gewinnen wollte, waren es eher verlorene Punkte für uns. Lautern ist meine Heimat, da hätte es gut getan, wenn mein Schuss ins Tor gegangen wäre.
Mitch Kniat (Trainer von Arminia Bielefeld): Das Positive ist, dass wir ganz wenig zugelassen haben. In der zweiten Halbzeit wollten wir alles reinschmeißen und keine Konter zulassen. Ich hatte Lautern nicht so defensiv erwartet. Wir haben 20 bis 30 Minuten verschenkt, als wir nicht in den Rhythmus kamen. Der FCK wollte es etwas stabiler machen und kompakter stehen.




