Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Zwicks Botschaft bei den ukrainischen Geflüchteten: So geht’s nicht weiter

Sieht große Probleme für Pirmasens: OB Markus Zwick (CDU).
Sieht große Probleme für Pirmasens: OB Markus Zwick (CDU).

Der Aufnahmestopp, den der Pirmasenser OB für Geflüchtete aus der Ukraine gerne erklärt hätte, ist ein Hilferuf ans Land.

Sich über Zahlen zu streiten, bringt niemanden weiter: Pirmasens nicht, die Behörden des Landes nicht und die Menschen nicht, die auf der Flucht vor dem russischen Angriffskrieg aus der Ukraine in die Pfalz gekommen sind. Im besten Fall illustrieren Zahlen aber die Herausforderung, vor der Oberbürgermeister Markus Zwick (CDU) und die Verwaltungschefs anderer Mittelzentren stehen. Der Zahlenschlüssel, nach dem Geflüchtete auf rheinland-pfälzische Kommunen verteilt werden, soll für gleichmäßige Belastung sorgen. Es gibt aber ein diesem Prinzip nachgelagertes Problem: Städte wie Pirmasens sind für Ukrainer und Geflüchtete mit Aufenthaltsstatus auf der Suche nach Wohnung und/oder Arbeit attraktiver als größere mit höheren Mieten. Die Folge: Kita-Plätze fehlen, Grundschulen arbeiten unter erschwerten Bedingungen. Insofern ist Zwicks Aktion ein Signal ans Land: So geht’s nicht weiter.

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