Gesundheit RHEINPFALZ Plus Artikel Zur Sache: Ursachen für chronische Müdigkeit

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Die häufigsten Ursachen für chronische Müdigkeit:

Infektionen und Entzündungen: Bei ihnen werden müde machende Botenstoffe ausgeschüttet, damit man sich schont.

Depressionen: Sie lassen sich bei jedem fünften Müdigkeitspatienten feststellen.

Krebstherapien: 50 bis 80 Prozent aller Patienten, die eine Chemo- oder Hormontherapie erhalten, klagen über Erschöpfung und bleierne Antriebslosigkeit.

Medikamente: Müdigkeit zählt zu den häufigsten Arzneimittel-Nebenwirkungen überhaupt. Besonders oft findet man sie bei Blutdrucksenkern sowie Beruhigungs- und Schlafmitteln.

Eisenmangel: Er wird von vielen Ärzten und Patienten gerne als Erstes genannt, wenn Müdigkeit erklärt werden soll. Es gibt jedoch auch viele Menschen mit niedrigem Eisen-Status, die keine Beschwerden haben.

Hypothyreose: Der Mangel an Schilddrüsenhormonen wird ebenfalls oft als Ursache von Müdigkeit genannt, die Behandlung erfolgt mit Thyroxinpräparaten, deren genaue Dosierung jedoch nicht einfach ist.

Lebererkrankungen: Eine bewährte Ärzte-Weisheit lautet: „Die Müdigkeit ist der Schmerz der Leber.“ Bei unerklärlicher Müdigkeit sollten also auch die Leberwerte erhoben werden.

Frühjahrsmüdigkeit: Von ihr berichtet etwa jeder vierte Mitteleuropäer. Oft steckt jedoch ein Heuschnupfen dahinter, da dabei ermüdende Entzündungen entstehen.Stress: 40 Prozent der 30- bis 49-Jährigen sehen laut Umfragen in der Arbeitsbelastung die Hauptursache für ihre Erschöpfung.

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