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„Back 4 Blood“ hat Potenzial, reicht aber (noch) nicht an seinen geistigen Vorgänger
Auch in „Back 4 Blood“ nehmen es vier Spieler, wahlweise auch weniger, dann springen computergesteuerte Bots ein, mit Zombies auf und müssen verschiedene Aufgaben lösen. Ja, die Zombies heißen Ridden und sind ausnahmsweise nicht durch einen Virus untot geworden. Parasiten, Würmer, verwandeln Menschen in aggressive Monster. Logisch, dass es dann nicht darum geht, Probleme auszudiskutieren. Mit allerhand Waffen und verschiedenen Spezialfähigkeiten machen sich die Cleaner, so heißt die Gruppe der Überlebenden, in jedem Level auf den Weg zum nächsten Schutzraum – und am Ende jeder der vier Kampagnen zu besonderen Bosskämpfen.
Fähigkeiten kombinieren, um die Gegner zu erledigen
Dabei gilt’s die Fähigkeiten der Cleaner gut zu kombinieren und sich gemeinsam durch die Gegnerhorden zu kämpfen. „Mom“ kann beispielsweise ein Teammitglied ohne Wartezeit wiederbeleben. So hat jede der acht Spielfiguren ihre Vorzüge, was beim Zusammenstellen des vierköpfigen Teams beachtet werden sollte. Einzeln sind die Zombies schnell ausgeschaltet. Doch ein Zombie kommt selten allein, sodass die Gruppe immer wieder von allen Seiten attackiert wird, was zu spannenden und unterhaltsamen Situationen führen kann. Besonders wenn sich Spezialgegner einmischen, die nicht nur stur auf die Spieler zurennen. Sie versuchen immer wieder, die Gruppe voneinander zu trennen. Wer alleine ist, ist schließlich verwundbarer.
Künstliche Intelligenz soll zudem dafür sorgen, dass sich jeder Durchgang anders spielt. Zwar bleibt das grundlegende Leveldesign immer gleich, aber Zombies, Waffen und andere Gegenstände werden an anderen Stellen platziert. Damit wird das Immer-Wieder-Spielen interessanter. Allerdings fehlt der aus „Left 4 Dead“ bekannte Versus-Modus, in dem zwei Vierer-Teams (Überlebende und Zombies) gegeneinander antreten. Hier muss Turtle Rock noch nachliefern!
Info
Verlag: Warner Bros. Interactive
Freigegeben: Ab 18 Jahren
Wertung: 7,5 von 10 Punkten