Politik Wörtlich: Debatte über die „Groko“

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Ob die SPD Regierungsverantwortung übernehmen soll, darüber gehen die Meinungen auseinander: „Wir müssen nicht um jeden Preis regieren. Aber wir dürfen auch nicht um jeden Preis nicht regieren wollen.“ SPD-Chef Martin Schulz wirbt für die Aufnahme von Gesprächen mit der Union. „Man wird uns die Misserfolge anhängen, und die Erfolge bleiben bei der Regierung.“ Die Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission, Gesine Schwan, warnt vor einer Duldung einer CDU/CSU-Minderheitsregierung. „Um herauszufinden, was geht und was nicht, kann man nur reden, einen anderen Weg gibt es nicht.“ Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil wirbt ebenfalls für Gespräche mit der CDU/CSU. „Ich habe nie ein Hehl daraus gemacht, dass es für mich neben Neuwahlen und der Groko auch noch andere Wege gibt.“ Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, zur Tolerierung einer Minderheitsregierung. „Ich weiß nicht, ob wir mit denen überhaupt in irgendeine tragfähige Vertrauenssituation kommen (...) Die haben gedacht, sie brauchen uns nicht mehr, aber sie brauchen uns noch und das wird ganz schön teuer.“ Andrea Nahles , SPD-Fraktionschefin im Bundestag, über die Stimmungslage in der Union. „Ich find’ die so attraktiv wie Fußpilz.“ SPD-Vize Ralf Stegner über die Union und die Aussicht auf eine große Koalition.

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