Politik Terrorhelfer: Motassadeq abgeschoben

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«Hamburg.»Nach fast 15 Jahren Haft ist Mounir al-Motassadeq, Helfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA, gestern aus Deutschland abgeschoben worden. Wie ein Sprecher der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen erklärte, bestieg der 44-Jährige am Abend eine Maschine einer marokkanischen Fluggesellschaft. Diese sollte Motassadeq in sein Heimatland Marokko bringen. An Bord der Maschine befanden sich auch Bundespolizisten. Das Hanseatische Oberlandesgericht hatte Motassadeq 2003 wegen Beihilfe zum Mord und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu 15 Jahren Haft verurteilt. Motassadeq lebte als Student in Deutschland. Er war Mitglied der sogenannten Hamburger Zelle um den Todespiloten Mohammed Atta, der eines der Flugzeuge in das New Yorker World Trade Center steuerte, und half nach Auffassung des Gerichts von Hamburg aus den Attentätern. Der Gruppe gehörten noch zwei weitere der insgesamt vier Terrorpiloten und neben Motassadeq mindestens fünf Unterstützer an.

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