Politik Syrien: Kreml kündigt neues Gesprächsformat an

Placeholder-Image

«Berlin.»Das für Anfang September vom türkischen Präsidenten Erdogan ins Auge gefasste Gipfeltreffen über die Zukunft Syriens wird es offenbar vorerst nicht geben. Kremlsprecher Peskow sagte nach dem Treffen von Bundeskanzlerin Merkel und dem russischen Präsidenten Putin am Samstag auf Schloss Meseberg bei Berlin, Russen, Deutsche, Franzosen und Türken arbeiteten zwar „an einem neuen Format“. Zunächst werde aber auf Expertenebene beraten. Später könne daraus ein Gipfeltreffen erwachsen, so Peskow laut Agentur Interfax. Merkel hatte zuvor die gemeinsame Verantwortung Deutschlands und Russlands für die Lösung internationaler Krisen unterstrichen. Sie warnte vor einer humanitären Katastrophe in der syrischen Provinz Idlib. Putin rief Europa zur Hilfe beim Wiederaufbau Syriens auf. Für die Rückkehr von Flüchtlingen müssten zum Beispiel die Wasserversorgung und ärztliche Dienste funktionieren. Zahlreiche Schäden an Syriens Infrastruktur hängen indes mit Bombardements durch Jets der syrischen Regierung und Russlands zusammen.

x