Ukraine-Krise Putins Feind: Matsch in der Ukraine

Noch ist der Boden im Donbass nicht gefroren: Ein ukrainischer Soldat patroulliert an der Trennlinie zum Gebiet pro-russischer R
Noch ist der Boden im Donbass nicht gefroren: Ein ukrainischer Soldat patroulliert an der Trennlinie zum Gebiet pro-russischer Rebellen in der Region Donezk.

Warum das US-Militär zusätzliche Meteorologen beschäftigt, um das Kalkül des Kreml zu ergründen.

Weil sich der Kasachstan-Einsatz des russischen Militärs wohl erstmal nicht ausweitet, sind Spekulationen vom Tisch, ob die Krise in Zentralasien das Zeitfenster für eine mögliche russische Invasion in der Ostukraine beeinflussen könnte. Die „New York Times“ zitierte am Dienstag jedoch US-Regierungskreise, die ein anderes Hemmnis für die Ukraine-Pläne des Kreml sehen: das Wetter.

Seit Beginn der Spannungen um den jüngsten russischen Truppenaufmarsch orakeln US-Militärs, wann – wenn überhaupt – eine Attacke auf ukrainische Stellungen denkbar wäre. Eher früher als später, hieß es, denn spätestens im März sei mit Tauwetter im Donbass zu rechnen, was den Einsatz schweren Geräts wie Panzer extrem einschränken könne: zu matschig. Nun berichtet die „New York Times“, das Wetter sei zuletzt so mild gewesen, dass der für Januar übliche frostharte Boden in der Ostukraine immer noch auf sich warten lasse. Somit sei kaum mit einem Angriff vor Februar zu rechnen.

Die erwartete Aufstockung der russischen Truppen auf bis zu 175.000 Mann sei bisher nicht erfolgt, so US-Regierungsquellen. Die Rede ist weiter von 100.000, die in Bereitschaft seien. Jedoch treffe Russland offenbar Vorbereitungen zur Stationierung von Kampfhubschraubern.

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