Politik Nordkorea: Merkel sieht Anlass zur Hoffnung

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«Berlin/Washington.» Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Einladung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un an US-Präsident Donald Trump für ein Spitzentreffen und Trumps Reaktion gestern begrüßt.

Diese Entwicklung zeige, welchen Erfolg eine geschlossene internationale Haltung mit Sanktionen haben könne, sagte die Kanzlerin in Berlin. Mit Blick auf das nordkoreanische Atomwaffenprogramm und die wechselseitigen Drohungen von Nordkorea und den USA sagte sie weiter: „Es wäre natürlich wunderbar, wenn wir hier eine Entspannung erleben würden“. Sie sprach von einem „Hoffnungsschimmer“. Trump hatte sich am Vortag zu einem Treffen mit Kim zur Lösung des Atomkonflikts bereiterklärt. Südkoreas Sondergesandter Chung Eui Yong sagte, der Gipfel solle bis Mai stattfinden. Kim habe eine atomare Abrüstung in Aussicht gestellt und zugesagt, alle Atom- und Raketentests vorerst auszusetzen. Es wäre die erste direkte Begegnung der Staatschefs beider Länder. Trumps Sprecherin Sarah Sanders sagte, ein Treffen könne nur stattfinden, nachdem Nordkorea überprüfbare Schritte zur Denuklearisierung des Landes eingeleitet habe. Kommentar, Berichte Seite 2

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