München Nächtliches Alkoholverbot in Partyzonen: München bleibt am Wochenende trocken

Am Donnerstag liegt die 7-Tages-Inzidenz der bayrischen Landeshauptstadt bei 41,52.
Am Donnerstag liegt die 7-Tages-Inzidenz der bayrischen Landeshauptstadt bei 41,52.

An beliebten Feier-Orten im Freien gilt in München am kommenden Wochenende ein zeitlich begrenztes nächtliches Alkoholverbot. Damit wolle man die Zunahme der Corona-Infektionen zum Schutz der Bevölkerung eindämmen, teilte die Stadt am Mittwoch nach einem Beschluss des Stadtrats mit. Zu Beginn der Woche hatte die 7-Tage-Indizenz der bayrischen Hauptstadt den Signalwert von 35 überschritten. Die Stadt gab am Montag bekannt, das der Wert 39,89 betrage. Am Donnerstag liegt der Wert bei 41,52. Das Verbot gilt nun von Freitagabend bis Sonntagmorgen rund um Party-Hotspots wie die Isarauen oder den Gärtnerplatz.

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Zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr dürfen Feiernde dort Alkohol nicht mehr im öffentlichen Raum trinken. Wer sich nicht daran hält, müsse mindestens 150 Euro Bußgeld zahlen. Auch der Verkauf alkoholischer Getränke ist rund um die Partyzonen verboten - und zwar bereits ab 21.00 Uhr. Verstöße sollen mindestens 500 Euro kosten. Auch an kommenden Wochenenden könnte laut Stadt je nach der Zahl der Corona-Infizierten eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen werden.

Im ersten Anlauf hatte die Stadt ein Alkoholverbot für Straßen und Parks in ganz München erlassen, um die vielen Partys unter freiem Himmel einzudämmen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof erklärte diese Regelung jedoch für unverhältnismäßig.

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