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Will „personellen Neuanfang“ in der CDU einleiten: Noch-Vorsitzender Armin Laschet.
Will »personellen Neuanfang« in der CDU einleiten: Noch-Vorsitzender Armin Laschet.

Es mag bitter sein für Armin Laschet, Ambitionen begraben zu müssen. Doch er ist schlicht nicht der Richtige für die Spitze der CDU.

Seit dem Rücktritt von Angela Merkel vom CDU-Vorsitz im Dezember 2018 hat die Partei bereits zwei Nachfolger verschlissen. Eines der Probleme der CDU war schon im Scheitern von Annegret Kramp-Karrenbauer erkennbar: das Auseinanderdriften des Mitte-Flügels und des sehr konservativen Flügels, der vor allem im Osten Deutschlands aktiv ist. Armin Laschet vermochte es nicht, in der kurzen Zeit bis zur Bundestagswahl die Flügel zu vereinen, geschweige denn, das aufzuholen, was ein gutes Jahrzehnt lang versäumt wurde: die Aufstellung der CDU als Volkspartei auf der Höhe der Zeit.

Störfeuer aus Bayern

Häufig wird gesagt, Merkel habe die Partei programmatisch ausgehöhlt. Das mag stimmen. Zur Wahrheit gehört aber auch: Die CDU hat das bereitwillig mit sich machen lassen. Laschet musste eine Partei in die Bundestagswahl führen, die nicht in der Lage war zu sagen, wofür sie steht, sondern nur wogegen sie ist. Das Störfeuer aus Bayern hat dann das Seinige dazu beigetragen, den Rheinländer als lächerliche Figur erscheinen zu lassen. CSU-Chef Söder hat auch Anteil am politischen Scheitern Laschets. Mal sehen, wer unter ihm die CDU führen darf.

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