Politik Konjunktur: Weiter „schwungvoll“

«Berlin.» Trotz des ungelösten Handelskonflikts mit den USA rechnet die Bundesregierung in diesem Jahr mit dem kräftigsten Wirtschaftswachstum seit 2011. Sie senkte zwar ihre Prognose von 2,4 auf 2,3 Prozent, weil das erste Quartal von Streiks und der Grippewelle belastet wurde. Das Plus werde aber dank höherer Konsumausgaben und Exporte sowie dem anhaltenden Bauboom etwas kräftiger ausfallen als im Vorjahr und von den führenden Forschungsinstituten vorhergesagt. 2019 wird dann mit einem Zuwachs von 2,1 Prozent gerechnet. „Die deutsche Konjunktur bleibt weiter schwungvoll, der Aufschwung geht weiter“, sagte Wirtschaftsminister Altmaier, der gestern die Frühjahrsprojektion der Regierung vorstellte. Als Garanten für den Aufschwung sieht der Minister den Konsum, der in beiden Jahren kräftiger wachsen soll als 2017, sowie die Nachfrage im Ausland.