Politik Karlspreis: Auszeichnung geht an Präsident Macron

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Wegen seiner Verdienste um Europa erhält Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Internationalen Karlspreis 2018. Er habe „eine kraftvolle Vision von einem neuen Europa“, hieß es in der Begründung des Karlspreis-Direktoriums und der Stadt Aachen. Macrons „Eintreten für Zusammenhalt und Gemeinsamkeit und sein entschiedener Kampf gegen jede Form von Nationalismus und Isolationismus zur Überwindung der europäischen Krise“ seien „vorbildhaft, im positiven Sinne ansteckend und wegweisend“, hob das Direktorium hervor. Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) gratulierte Macron und nannte ihn einen „Glücksfall für Deutschland und Europa“. Der 39-jährige Preisträger ist seit Mai Präsident Frankreichs. Im September unternahm er einen viel beachteten Vorstoß zur Wiederbelebung der kriselnden EU. Seit 1950 wird der renommierte Karlspreis an Persönlichkeiten und Institutionen vergeben, die sich in führender Position um die Einigung Europas verdient machten. Im vergangenen Jahr erhielt der britische Historiker Timothy Garton Ash den undotierten Preis.

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