Politik EM-Magazin: Diese Funktionäre entschieden die Wahl

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Das Uefa-Exekutivkomitee bestimmte über den Ausrichter der Fußball-EM 2024. 16 Männer und eine Frau waren zugegen. Das Exekutivkomitee im Überblick: Uefa-Präsident Aleksander Ceferin (Slowenien), Nachfolger von Michel Platini, mit deutscher Unterstützung im Amt Vize-Präsident Karl-Erik Nilsson (Schweden), Ex-Schiedsrichter, leitete 2002 das 7:0 von Deutschland gegen Kuwait Fernando Gomes (Portugal), ehemaliger Basketballspieler Grigori Surkis (Ukraine), dienstältestes Mitglied der Uefa-Regierung Michele Uva (Italien), Professor an der Universität Foro Italico in Rom David Gill (England), langjähriger Macher bei Manchester United, enge Beziehung zum DFB Zbigniew Boniek (Polen), polnische Fußball-Legende Sandor Csanyi (Ungarn), fällt wie Boniek nicht durch großen Kampf gegen Rassismus auf John Delaney (Irland), bekam bei seiner Wahl vor einem Jahr 48 von 55 möglichen Stimmen Peter Gilliéron (Schweiz), Schweizer Verbandspräsident, er wird sein Amt im Mai 2019 aufgeben Florence Hardouin (Frankreich), einziges weibliches Mitglied der Uefa-Regierung Juan Luis Larrea Sarobe (Spanien), Nachfolger von Villar Llona, der nach Ermittlungen den Posten räumte Borislaw Michajlow (Bulgarien), Ex-Torwart, war beim WM-Viertelfinalsieg 1994 gegen Deutschland dabei Davor Suker (Kroatien), traf beim 3:0-Sieg gegen Deutschland im WM-Viertelfinale 1998 Michael van Praag (Niederlande), bekam bei seiner Kandidatur gegen Ceferin keine Unterstützung des DFB Andrea Agnelli (Italien), Juve-Präsident kam trotz privater Termine zur Wahl Ivan Gazidis (Großbritannien), darf mitwählen, weil sein neues Amt beim AC Milan erst später startet Lars-Christer Olsson (Schweden). Der Chef der Europäischen Ligen stimmte wegen Krankheit nicht mit ab DFB-Präsident Reinhard Grindel und der Türke Servet Yardimci hatten kein Stimmrecht In einem Bewerbungsverfahren wurden die zehn besten Stadien ausgewählt: Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Köln, Hamburg, Leipzig, Dortmund, Gelsenkirchen und Frankfurt. Nürnberg, Hannover, Mönchengladbach und wie 2006 Bremen fielen durch. Die zehn deutschen Stadien: Berlin (70.033 Zuschauer): Am Olympiastadion führt kein Weg vorbei. Die historische Arena war schon Finalort bei der WM 2006. München (66.026): Die Arena der Bayern wird zentraler EM-Ort sein. Schon 2020 finden hier vier Spiele beim Zwölf-Nationen-Turnier statt. Düsseldorf (46.264): Für die WM 2006 nicht berücksichtigt, kam der Heimspielort der Fortuna im Bewertungsranking auf Platz drei. Stuttgart (50.998): Die Mercedes-Benz-Arena war einst noch als Neckarstadion auch bei den Heim-Turnieren 1974, 1988 und 2006 dabei. Köln (46.922): Die Heimat des FC bekam in der Kategorie „Vision und Konzept“ mit München die beste Note. 2006 schon WM-Spielort. Hamburg (50.215): Das Nordlicht holte die meisten Punkte bei Hotels und Trainingseinrichtungen. Bei deutschen Turnieren immer dabei. Leipzig (46.635): Der einzige Spielort-Kandidat aus den neuen Bundesländern landete immerhin vor Traditionsstadien im Ruhrpott. Dortmund (61.524): Die legendäre Südtribüne soll bei der EM nicht fehlen. Aber die Infrastruktur der Stadt gehört nicht zur Spitze. Gelsenkirchen (49.471): Kein Fußball ohne Schalke. Die Themen Sicherheit und Hotels wären fast zum Streichgrund geworden. Frankfurt (48.057): Die Arena gleich neben der DFB-Zentrale kam nur auf Rang zehn, das reichte gerade noch so zum EM-Kandidaten.

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