Corona-Beschlüsse
Dreyer spricht von „hartem Oster-Lockdown“
Als „harten Lockdown“ hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Dienstag die neuen Regelungen für Ostern genannt. In der Nacht zuvor hatten die Ministerpräsidenten und Teile des Bundeskabinetts beschlossen, Deutschland von Gründonnerstag, 1. April, bis Ostermontag, 5. April, weitgehend herunterzufahren.
Dreyer bestätigte, dass Handel und Dienstleistungsunternehmen in dieser Zeit geschlossen würden. Ausnahme: Der Lebensmittelhandel könne am Ostersamstag, 3. April, öffnen.
Unklar war zunächst, ob Läden, die sowohl Dinge des täglichen als auch des nicht-täglichen Bedarfs anbieten, am Ostersamstag auch öffnen dürften. Details wollen die Chefs der 16 Staatskanzleien der Bundesländer am heutigen Dienstag beraten.
Rheinland-Pfalz will Luca-App
Dreyer sagte, sie stünde hinter diesem Beschluss. Durch den „harten Lockdown“ würden Kontakte und Mobilität drastisch reduziert. Mit Testen und Impfen sollten Wirtschaft und Bürgern nach Ostern eine Perspektive gegeben werden.
Die Ministerpräsidentin kündigte an, dass Rheinland-Pfalz eine Lizenz für die Luca-App erwerben wolle. Die Anwendung kann bei Besuchen von Gaststätten, Kulturveranstaltungen der ähnlichen Anlässen zur Kontaktnachverfolgung eingesetzt werden.