Politik Die Frohe Botschaft überdauert – bis in alle Zeit

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„Bilder von dir überdauern – bis in alle Zeit. Bis in alle Zeit, bis in alle Zeit.“

Mit diesen Worten besingt der deutsch-irakische Sänger Laith Al-Deen, der in den USA und Mannheim aufgewachsen ist, einen Menschen, den er nicht vergessen kann und will. Zu jedem Weihnachtsfest tauchen alte und neue Bilder auf Karten und Kalendern auf – Darstellungen, die uns die gute Nachricht von Weihnachten nicht vergessen lassen. Die zahlreichen Krippen auf der ganzen Welt zeugen von Bildern in unseren Köpfen – bis in alle Zeit. Die Erinnerungen an die erlebten Weihnachtsfeiertage ergänzen diese Bilder und können uns selbst zu Handelnden in der Krippenlandschaft werden lassen. Bilder prägen unser Planen, unser Vorstellen und unsere Erwartungen. Bilder werden manchmal auf den Kopf gestellt. Weihnachten fällt dann anders aus. Die gewohnte Landschaft verändert sich. Neue Herausforderungen schaffen neue Wege: neue Wege zu Menschen, neue Wege zu Gott. Nur die Intensivbotschaft von Weihnachten bleibt die gleiche: Gott hat sich in Jesus auf den Weg gemacht zu uns Menschen und in unsere Landschaften. Im vergangenen Jahr sind so manche Bilder vom Leben auf den Kopf gestellt worden: Weihnachtsbilder, Menschenbilder, Kirchenbilder, Religionsbilder, Berufsbilder, Regierungsbilder, Familienbilder. Neue Situationen, neue Herausforderungen und neue Erkenntnisse rufen nach neuen Lösungen. Das gilt für unser Leben und unser Miteinander. Wir können uns auf den Kopf stellen, aber Gottes Botschaft bleibt dieselbe: Ich liebe Dich, du Mensch und du Welt. 1961 versprach US-Präsident John F. Kennedy, die USA würden binnen eines Jahrzehnts einen Menschen zum Mond bringen und sicher zur Erde zurückholen. 1969 war es soweit. Der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Erwin Teufel, hat einmal gesagt: Hätte man damals genauso viel Geld, Wissen und Engagement in einen Plan gegen den Hunger der Menschen gesteckt, wären alle Menschen der Welt satt geworden. – Ein schönes Bild. In der vergangenen Woche hat der amtierende US-Präsident Donald Trump neue Missionen zum Mond und zum Mars angekündigt: „Wir werden dort nicht nur unsere Flagge und unseren Fußabdruck hinterlassen.“ – Ein neues Bild. „Ein kleiner Schritt für den Menschen, doch ein großer Schritt für die Menschheit“, mit diesen berühmten Worten kommentierte der erste Mann auf dem Mond, Neil Armstrong, damals seine Pionierleistung. James Irwin, der achte Mensch auf dem Erdtrabanten, beeindruckt mich mehr mit seinen Worten: „Es ist wichtiger, dass Jesus seinen Fuß auf die Erde setzte, als der Mensch den seinen auf den Mond.“ – Die Frohe Botschaft von Gott überdauert – bis in alle Zeit. Zur Person Steffen Kühn (47) ist Pfarrer der Pfarrei Maria Schutz und Dekan des katholischen Dekanates Kaiserslautern.

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