Politik Aus der Pfalz: BASF-Explosion von 2016 fordert fünftes Todesopfer

Mit großer Wucht und Hitze: Die Unglücksstelle bei der BASF nach den Löscharbeiten 2016.
Mit großer Wucht und Hitze: Die Unglücksstelle bei der BASF nach den Löscharbeiten 2016.

Fast elf Monate nach der schweren Explosion bei der BASF in Ludwigshafen hat das Unglück ein fünftes Todesopfer gefordert. In der Nacht zu Dienstag sei ein BASF-Werkfeuerwehrmann seinen schweren Verletzungen erlegen, die er sich bei dem Unfall am 17. Oktober 2016 zugezogen hatte, teilte der Chemiekonzern gestern mit. Der BASF-Vorstandsvorsitzende Kurt Bock äußerte sich „zutiefst betroffen“. „Wir haben bis zuletzt gehofft, dass er seine Verletzungen überwinden wird“, sagte er. Zu dem Explosionsunglück mit nun fünf Toten und 29 Verletzten war es nach bisherigen Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Frankenthal gekommen, als im Ludwigshafener Nordhafen bei Wartungsarbeiten an einer geleerten und gespülten Pipeline eine benachbarte, mit brennbarem Raffinat gefüllte Röhre von einem Mitarbeiter einer Fremdfirma mit einer Trennscheibe angeschnitten wurde.

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