Pfalz Schüler-Demos in der Pfalz beschäftigen Landtags-Ausschuss

Die Schülerdemonstrationen für einen besseren Klimaschutz in Rheinland-Pfalz haben ein landespolitisches Nachspiel. Auf Antrag der AfD-Fraktion wird sich der Bildungsausschuss des Landtags auf seiner nächsten Sitzung mit dem Thema befassen. Wie berichtet, hatten sich am 18. Januar – ein Freitag – auch in Kaiserslautern, Landau und Zweibrücken rund 350 Schüler an den Protesten beteiligt, die Teil der europaweiten Kampagne „Friday for Future“ sind.
Aktionen hatte es an diesem Tag auch in Mainz, Trier und Saarbrücken mit weiteren 1700 Teilnehmern gegeben. Weil die Demonstrationen während der Unterrichtszeit stattfinden, sind sie umstritten.
AfD-Fraktion fragt nach Konsequenzen
In ihrem Antrag will die AfD-Fraktion von der rheinland-pfälzischen Landesregierung wissen, wie sie dieses „Schulschwänzen“ bewertet, welche Konsequenzen es für Schüler und Lehrer hat, wenn sie zu diesen Demonstrationen aufrufen, und welche Folgen es für Schulen hat, wenn sie dieses Schulschwänzen nicht sanktionieren. In Rheinland-Pfalz hatte auch die Jugendorganisation der Grünen zu dem Demonstrationen am 18. Januar aufgerufen.
Initiative einer schwedischen Schülerin
Am Freitag haben erneut Schüler für die Klimaschutzziele demonstriert. In Berlin zogen nach Angaben der Organisatoren rund 1000 Jugendliche vor das Kanzleramt. Diese Aktionen haben auch mit der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg zu tun. Die 16-Jährige protestiert – statt zur Schule zu gehen – seit Monaten immer freitags gegen den Klimawandel unter dem Motto „Schulstreik fürs Klima“ vor dem Reichstag in Stockholm.