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Freitag, 18. Januar 2019 - 14:10 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Schüler demonstrieren für bessere Klimapolitik

Die Demonstrierenden in Landau forderten wie ihre Mitschüler in anderen Städten konkrete Maßnahmen gegen den Klimawandel auf lokaler Ebene. Foto: Iversen

Die Demonstrierenden in Landau forderten wie ihre Mitschüler in anderen Städten konkrete Maßnahmen gegen den Klimawandel auf lokaler Ebene. Foto: Iversen

„Wir sind hier, wir sind laut, weil Ihr uns die Zukunft klaut“, skandierten am Freitagnachmittag rund 130 Schüler und Studenten vor dem Landauer Rathaus. Es ging um den Klimawandel, der auch im Kleinen, also auf kommunaler Ebene, angegangen werden müsse, so Iruna Müller und Flora Dahlhauser vom Arbeitskreis Klimastreik Landau (AKL). Es ist die zweite Demo. Auftakt war im Dezember. Die jungen Menschen erwarten konkrete Maßnahmen auf lokaler Ebene. Insbesondere soll ein Mobilitätskonzept umgesetzt werden, unter anderem das Radwege- und Buskonzept, so die beiden Sprecherinnen des AKL.

Mehr Teilnehmer als erwartet



Rund 200 Schüler und Studenten demonstrierten am Freitag auch in der Kaiserslauterer Innenstadt. Gemeinsam marschierten die Demonstranten unter dem Motto „Fridays for Future“ vom Kugelbrunnen durch die Innenstadt zum Schillerplatz. Die jungen Menschen forderten einen besseren Klimaschutz und eine bessere Zukunft. Ausgelöst wurde die Bewegung von der 16-jährigen Greta Thunberg, die seit Monaten jeden Freitag vor dem Stockholmer Parlament streikt, um so auf Zukunftsprobleme auf der Welt aufmerksam zu machen. Demonstriert wurde auch in Trier und Mainz.

In Zweibrücken beteiligten sich an der Demo 40 Personen. Sie zogen am frühen Nachmittag mit Spruchbändern vom Rathaus-Platz zum Alexanderplatz. Unter anderem wurde der Ausstieg aus der Kohleförderung und -verstromung gefordert. Die Zweibrücker Schüler-Demo fand außerhalb des Unterrichts statt.

In Saarbrücken Demo während Unterrichtszeit



In Saarbrücken demonstrierten 1700 Schüler am Freitagmorgen während der Unterrichtszeiten. Saar-Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD) hatte das Fernbleiben als Demonstration im Sinne grundgesetzlich geschützter Meinungsfreiheit anerkannt. Er sprach von einer einmaligen Aktion, es sollten keine Sanktionen durch die Schulleitungen erfolgen. |rww, kkv

 

 

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