Pfalz Kurt Beck sieht die SPD durch die Personalie Martin Schulz "in einem Rausch"

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Kurt Beck freut sich darüber, dass die SPD Martin Schulz zu ihrem Kanzlerkandidaten und Parteivorsitzenden machen möchte. Das sagte der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident und Ex-Bundesvorsitzende der Sozialdemokraten gegenüber der RHEINPFALZ. Der 67-Jährige kennt "seinen Freund Martin" nach eigenen Angaben schon seit der Zeit, als beide noch keine Spitzenämter bekleideten. Es sei mit den Jahren eine enge Freundschaft erwachsen, und das sage er nur selten, betonte Beck. Schulz habe das besondere Talent, komplizierte Zusammenhänge verständlich zu machen und diese emotional und authentisch an den Mann zu bringen. Das gefalle auch der Partei. Sie befinde sich "in einem Rausch", seit die Nominierung von Schulz klar ist. Das sei so, "als hätte man einen Vorhang hochgezogen", sagte Beck, der bei der Rede von Schulz am Sonntag im Willy-Brandt-Haus in Berlin dabei war. Der pfälzische Sozialdemokrat lobte auch den scheidenden Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel. Es sei ein "kluger Schachzug" von ihm gewesen, Frank-Walter Steinmeier als künftigen Bundespräsidenten platziert zu haben. "Das hat die gute Stimmung zusätzlich befördert", sagte Beck.

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