Pfalz Arbeitsagentur berät Gefangene vor Haftende künftig in allen JVAs

Ehemaligen Gefangenen soll der Weg zurück ins Arbeitsleben erleichtert werden.  Foto: Andreas Arnold/dpa
Ehemaligen Gefangenen soll der Weg zurück ins Arbeitsleben erleichtert werden.

Eine frühere und künftig auch flächendeckende Beratung durch die Arbeitsagentur in Justizvollzugsanstalten soll Gefangenen in Rheinland-Pfalz den Weg ins Arbeitsleben ebnen. In einigen JVAs gebe es schon eine enge Zusammenarbeit zwischen den Anstalten und der Arbeitsagentur, diese werde nun auf alle Gefängnisse ausgeweitet, sagte die Chefin der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, Heidrun Schulz, am Mittwoch in Mainz. Gemeinsam mit Justizminister Herbert Mertin (FDP) unterzeichnete sie eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.

Die sieht unter anderem vor, dass es in allen JVAs regelmäßige Sprechstunden für Häftlinge mit Arbeitsagentur-Beratern gibt. Dienstleistungen der Agentur können Häftlinge nun bereits drei Monate vor ihrer Entlassung in Anspruch nehmen. Der Sozialdienst der jeweiligen JVA bereitet die Gefangenen auf die Beratungsgespräche vor. Es sei im Zuge der Resozialisierung von Strafgefangenen sehr wichtig, ihnen auch einen Arbeitsplatz zu vermitteln, sagte Mertin.

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