Pfalz Anwalt im BASF-Prozess: Opfer sind Konzern dankbar

Opfer-Anwälte im Prozess um das BASF-Explosionsunglück: Jan Schabbeck (rechts) und sein Kollege Alexander Klein.  Foto: BOLTE
Opfer-Anwälte im Prozess um das BASF-Explosionsunglück: Jan Schabbeck (rechts) und sein Kollege Alexander Klein.

Auch wenn die BASF im Frankenthaler Prozess um das Ludwigshafener Explosionsunglück massiv kritisiert worden ist, sind einige der Opfer dem Chemiekonzern dankbar. Das sagt ihr Anwalt Jan Schabbeck und erläutert: Das Unternehmen habe ihnen „alle Unterstützung gewährt, die beruflich möglich ist“. Im RHEINPFALZ-Interview berichtet der Anwalt auch, ob das Verfahren für seine Mandanten – drei schwer verletzte frühere Angehörige der Werkfeuerwehr und die Witwe eines Toten – hilfreich war und was sie über den Angeklagten denken, zum Artikel geht es hier.

Urteil wird am Dienstag verkündet

Ihr Urteil über diesen Mann wollen die Richter am Dienstag um 14.30 Uhr verkünden. Er soll bei Flexarbeiten im Oktober 2016 einen Fehler gemacht und so eine fatale Kettenreaktion ausgelöst haben: Durch eine Explosionsserie kamen fünf Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft hat für den 63-Jährigen eine Bewährungsstrafe vorgeschlagen. Die beiden Opfer-Anwälte – Schabbeck und sein Kollege Alexander Klein – fordern hingegen, dass er für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis gesteckt wird.

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