Meinung Unverschämt und stur dazu

Andreas Schneider steht seit 2019 an der Spitze des Dorfes Herschberg.
Andreas Schneider steht seit 2019 an der Spitze des Dorfes Herschberg.

Für einen Chef gehört es sich nicht, einen Mitarbeiter öffentlich herabzuwürdigen, zumal wenn dieser behindert ist.

Herschbergs Bürgermeister Andreas Schneider hat seinen Gemeindearbeiter im Januar dorfweit als Faulenzer denunziert. Es obliegt der Justiz zu befinden, ob er sich damit strafbar gemacht hat.

Abgesehen davon hätte es Schneider nie zulassen dürfen, dass die Gäule so mit ihm durchgehen. Whatsapp und Facebook mögen dazu verleiten, einem losen Mundwerk freien Lauf zu lassen. Aber es geht einfach nicht an, dass ein Vorgesetzter einen Mitarbeiter vor aller Augen runtermacht. Das ist unverschämt, respektlos, unanständig – einfach unterirdisch.

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