Meinung Jetzt energisch für die Westpfalz kämpfen!

Eigentlich sollten hier seit diesem Jahr 2100 Arbeiter Batteriezellen für Elektro-Autos produzieren. Tatsächlich ist nichts pass
Eigentlich sollten hier seit diesem Jahr 2100 Arbeiter Batteriezellen für Elektro-Autos produzieren. Tatsächlich ist nichts passiert.

Wer Hoffnungen weckt, muss sie auch erfüllen. Die Politik sollte auf dem Bau der Batteriefabrik in Kaiserslautern bestehen.

Das Unternehmen ACC hat vor vier Jahren zugesagt, in Kaiserslautern 2100 Arbeitsplätze zu schaffen. Dafür hat ACC bereits Fördergelder in Millionenhöhe erhalten. Doch seit anderthalb Jahren liegt der Bau der Gigafabrik auf Eis. Seitdem versuchen die Autohersteller Mercedes, Peugeot und Opel sowie der Ölkonzern Total, die hinter ACC stehen, sich mit einer jämmerlichen Salami-Taktik aus der Verantwortung zu stehlen.

Bundes- und Landesregierung sollten diesem Trauerspiel nicht länger zusehen. Deutschland und Frankreich hatten vereinbart, zwei darbenden Industrieregionen Arbeit und Hoffnung zu geben. Die Fabrik im Kohlebecken bei Lille wurde gebaut, die in Kaiserslautern nicht. Wie dringend die Westpfalz Hoffnung, Zuversicht und Arbeitsplätze braucht, zeigte sich zuletzt bei der Bundestagswahl im Februar, als die AfD im Wahlkreis Kaiserslautern stärkste Partei wurde. Die Region kann eine weitere Enttäuschung nicht gebrauchen. Zur Not sollte die Politik zumindest darauf bestehen, dass die Hälfte der Batterieproduktion von Lille nach Kaiserslautern verlagert wird.

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