35. RHEINPFALZ-Sportlerwahl Zweibrücker Sportlerwahl 2025: Wer ist Ihr Favorit?

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Zum mittlerweile 35. Mal ruft die Sportredaktion der RHEINPFALZ Zweibrücken die Leser auf, die Sportlerinnen, Sportler und Teams des Jahres zu wählen. Stimmen Sie ab!

Für jede der drei Kategorien bei der 35. RHEINPFALZ-Sportlerwahl hat die Redaktion am 19. März fünf Vorschläge unterbreitet. Wer am Ende Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres 2025 wird, entscheiden unsere Leser mit ihren Stimmen. Unter allen Wählern verlost die RHEINPFALZ ein Tablet. Abstimmungsschluss ist Mittwoch, 8. April. Hier zur Orientierung und als Wahlhilfe noch einmal eine kurze Zusammenfassung der Kandidaten:

Die fünf Kandidatinnen für die Sportlerin des Jahres 2025 (von links): Livia Könsgen, Britta Jung, Sina Mayer, Paula Legner und
Die fünf Kandidatinnen für die Sportlerin des Jahres 2025 (von links): Livia Könsgen, Britta Jung, Sina Mayer, Paula Legner und Gina Müller.

Sportlerinnen

Livia Könsgen: Die 17-jährige Stabhochspringerin des LAZ Zweibrücken holte sich die Titel der Hallen-Pfalzmeisterin bei den Frauen (3,50 Meter) und in der U20-Altersklasse (3,60 m). Bei der U20-Hallen-DM landete die Bexbacherin mit 3,55 Metern (Bestmarke 3,65 m) auf Rang sieben. Davor hatte sie anderweitig geschwitzt: Im Sommer bestand Livia Könsgen am Homburger Saarpfalz-Gymnasium ihr Abitur. Danach trat sie beim LAZ ein Freiwilliges Soziales Jahr an, kümmert sich um Social-Media-Accounts, ein Wintercamp und ist als Trainerin aktiv.

Britta Jung: Slalomkanutin Britta Jung aus Höheischweiler schnappte sich Mitte Juli bei ihrem Debüt bei den U18-Weltmeisterschaften im südfranzösischen Foix die Silbermedaille im Kajak-Cross Individual und noch im ursprünglichen, seit 2024 olympischen Kajak-Cross. Dabei gehörte die Sportlerin der Wassersportfreunde Zweibrücken und Schülerin des Pirmasenser Immanuel-Kant-Gymnasiums erst seit Mai 2025 dem deutschen U18-Nationalteam an. Im Sommer holte Jung bei der U18-EM im slowenischen Solkan noch Gold im Kajak-Cross und Bronze mit dem deutschen Kajak-Juniorinnen-Team.

Sina Mayer: Die 30-Jährige aus Schönenberg-Kübelberg hatte im Vorjahr eine klasse Comeback-Saison. Schon früh zeigte sie gute Zeiten. Im Juni lief sie auf Malta über 100 Meter in 11,20 Sekunden eine neue Bestzeit, die alte (11,25 sec) war da sieben Jahre alt. Anfang August holte die süddeutsche Hallenmeisterin bei den deutschen Meisterschaften in Dresden Bronze (11,37 sec). Und bei den Weltmeisterschaften in Tokio startete Mayer erstmals im Einzel über 100 Meter – und gewann als Startläuferin mit Rebekka Haase, Sophia Junk und Gina Lückenkemper WM-Bronze mit der 4x100 Meter-Staffel (41,87 sec).

Paula Legner: Stabhochspringerin Paula Legner vom LAZ Zweibrücken gewann bei den Landesmeisterschaften im Juni mit 3,90 Metern Bronze bei den Frauen, in der U23-Klasse mit der gleichen Höhe eine Woche später Silber bei den süddeutschen Meisterschaften. Silbern glänzte auch ihre Medaille bei den Süddeutschen der Frauen mit glatt 4,00 Metern. Bei der deutschen Meisterschaft der U20-Altersklasse holte die 18-jährige Schülerin des Helmholtz-Gymnasiums dann mit starken 4,05 Meter den DM-Titel und durfte bei der U20-EM im August in Finnland starten.

Gina Müller: Gina Müller aus Ernstweiler startete vom 17. bis 22. September bei den Boule-Weltmeisterschaften in Italien. Normal spielt sie für den Regionalligisten TSG Mittelbach-Hengstbach. Die 26-jährige Erzieherin im Kindergarten in Rimschweiler hatte sich mit Papa und Trainer Walter Müller mit Yoga, Meditation und einigen Turnierteilnahmen auf die WM vorbereitet. In Rom hatte sie zehn Spiele in drei Tagen und landete mit Boulepartner André Skiba in der Disziplin Doublette Mixte auf Rang fünf. Bei den Doublette Damen schied sie in der Vorrunde aus.

Die fünf Kandidaten für den Sportler des Jahres 2025 (von links): Leo Ilias Baumann, David Könsgen, Lars Urich, Lukas Fritzke un
Die fünf Kandidaten für den Sportler des Jahres 2025 (von links): Leo Ilias Baumann, David Könsgen, Lars Urich, Lukas Fritzke und Michael Raje.

Sportler

Leo Ilias Baumann: Der Rettungsschwimmer aus Zweibrücken hat 2025 ordentlich Titel gesammelt: Im Mai heimste der 16-Jährige bei der U19-DM sechsmal Gold und in der Disziplin 200 Meter Super Lifesaver einen neuen Altersklassenrekord (2:11,73 min) ein. Mitte Juni gewann er bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmer Silber über 200 Meter Freistil (1:53,51 min). Der Clou: Bei der Junioren-EM der Rettungsschwimmer in Polen fischte er Anfang August viermal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze aus dem Pool und der kalten Ostsee.

David Könsgen: Bei seinen ersten deutschen Meisterschaften holte Stabhochspringer David Könsgen gleich den Titel. Anfang Juli in Ulm lag der Sportler des LAZ Zweibrücken in der U16-Altersklasse nach einem Fehlversuch über 3,80 Meter auf dem vierten Platz. Doch der 15-jährige Schüler der neunten Klasse des Homburger Saarpfalz-Gymnasiums pokerte: Der Bexbacher ließ Höhen aus, setzte die Konkurrenz unter Druck. Und übersprang 4,30 und 4,35 Meter jeweils im ersten Versuch. Im August schnappte er sich noch einen neuen U15-Pfalzrekord (4,62 m).

Lars Urich: Der Haßlocher Lars Urich wurde Mitte Februar deutscher Hallenmeister der U20-Klasse (5,00 m) und schaffte das gleiche Kunststück im Juli in Wattenscheid mit neuer Bestmarke von 5,20 Meter. Bei der U23-DM hatte er zuvor Platz vier belegt. Schade, dass ihn seinem internationalen Debüt, der U20-EM in Finnland, das gleiche Missgeschick wie Klubkollegin Paula Legner ereilte: Auch seine Stäbe waren in Frankfurt liegen geblieben. Mit geliehenen Stäben schied er in der Qualifikation aus. Nach dem Abitur studiert Urich in Saarbrücken Sportwissenschaften und wohnt inzwischen auch dort.

Lukas Fritzke: Der Schwimmer der Wassersportfreunde Zweibrücken heimste im ersten Aktivenjahr zwei DM-Medaillen bei den Erwachsenen ein. In Wuppertal gewann der 19-jährige Zweibrücker im November für die SSG Saar Max Ritter die Silbermedaille über seine Paradestrecke 400 Meter Freistil – in neuer Bestzeit von 3:45,77 Minuten. Dazu kam Bronze über 400 Meter Lagen (4:17,11 min). Ab Sommer 2026 studiert Fritzke nun mit einem Stipendium in Athens/USA an der University of Georgia Sportmanagement und Sportökonomie.

Michael Raje: Der Schwimmer der Wassersportfreunde Zweibrücken musste sich – nach langen Jahren als Top-Schwimmer in den Jahrgangsklassen – erstmals bei den Aktiven zurechtfinden. Mit Erfolg: Im November gewann der Schützling von Wsf-Heimtrainer Thomas Schappe bei den deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal in neuer Bestzeit von 53,87 Sekunden die Silbermedaille über 100 Meter Lagen. Dazu wurde er im Finale über 100 Meter Freistil noch Fünfter, in neuer Bestzeit (48,45 sec).

Die Kandidaten für die Teams 2025: der EHC Zweibrücken (oben), Mitte von links: TV Rieschweiler, SVK Blieskastel/Zweibrücken, VT
Die Kandidaten für die Teams 2025: der EHC Zweibrücken (oben), Mitte von links: TV Rieschweiler, SVK Blieskastel/Zweibrücken, VT Zweibrücken sowie der SV Palatia Contwig (unten).

Mannschaften

EHC Zweibrücken: Der EHC Zweibrücken kämpfte sich trotz eines schwierigen Saisonstarts am Ende wieder bis in die Finalserie der Baden-Württemberg-Liga, der vierthöchsten deutschen Spielklasse – zum dritten Mal hintereinander. Erst dort unterlag die Mannschaft von Trainer Ralf Wolf dem ESC Hügelsheim in der „Best of Five“-Serie in vier Spielen (1:5, 4:3 nach Penaltyschießen, 2:6, 4:5 nach Verlängerung). Das Viertelfinale gewannen die „Hornets“ gegen die TSG Reutlingen, das Halbfinale gegen die EKU Mannheim – jeweils in drei Matches.

TV Rieschweiler: Die Prellball-Herren 1 des TVR wurden Ende März deutscher Vizemeister. Rieschweiler hatte sich zuvor nach vier Spieltagen als Vizemeister in der Bundesliga Süd fürs Endturnier in Berlin qualifiziert. In der Vorrunde behaupteten sie dort Gruppenplatz zwei und schafften es ins Halbfinale. Dort schlugen die Rieschweiler Herren den TV Huchenfeld mit 34:24. Erst im Endspiel um die deutsche Meisterschaft unterlag das Team dann dem TV Meinerzhagen mit 27:37.

SVK Blieskastel/Zweibrücken: Was für eine Leistung: Die Volleyballer des SVK Blieskastel/Zweibrücken wurden im zweiten Jahr nach dem Wiederaufstieg Meister der Verbandsliga Saar. Das Team um den Spielertrainer Alexander Hoffmann kam dabei in 16 Spielen auf 15 Siege und 44 Punkte – und gab in der ganzen Spielzeit 2024/25 nur zehn Sätze ab (46:10). Zuvor hatte das SVK-Team schon für das spätere Double gesorgt: Im Januar besiegten die SVK-Herren beim Final-Four-Turnier des Pokals im Halbfinale erst den TV Saarwellingen 2, dann den TV Wiesbach 2 im Endspiel – jeweils ohne Satzverlust mit 3:0.

VT Zweibrücken: Sie haben den direkten Wiederaufstieg geschafft: Nach dem Abstieg aus der Oberliga haben die Basketball-Herren der VT Zweibrücken in der Landesliga Rheinhessen-Pfalz in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Rockenhausen erneut ihr Meisterstück gemacht. Für die VTZ-Korbjäger um Aykut Bozdemir in seinem ersten Jahr als Spielertrainer standen nach 18 Spielen 32 Punkte zu Buche. Zur Meisterschaft holte das VTZ-Team als Sahnehäubchen noch das Double: Sie besiegten im Final Four des Landespokals der Bezirksligen im Halbfinale in Landau erst den TV Kirchheimbolanden und im Endspiel knapp die SG Ludwigshafen/Frankenthal.

SV Palatia Contwig: Der SV Palatia Contwig schaffte in der Saison 2024/25 das Double. Erst bejubelte das Team von Spielertrainer Niklas Kupper im Mai den Kreispokal-Titel gegen den SV Hermersberg II aus der B-Klasse West. In der A-Klasse kamen die Contwiger in 30 Spielen auf bockstarke 74 Punkte (24 Siege, zwei Remis) und 110:34 Tore – und sicherten sich nach dem Pokaltriumph mit sechs Punkten Vorsprung auf den FK Petersberg auch die Meisterschaft. Von 20 Punkt- und sieben Pokalspielen gingen nur drei (!) verloren.

Abstimmen? So geht’s!

Abgestimmt wird online. Dazu gehen Sie im Internet auf die Homepage der RHEINPFALZ und klicken Sie hier die Sportlerwahl Zweibrücken (www.rheinpfalz.de/sportlerwahl-zweibruecken) an. Dort finden Sie zu allen 15 Kandidaten auch ein Video. Wichtig: Jeder hat nur eine Stimme. Mehrfach-Stimmabgaben werden nicht berücksichtigt.

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