Zweibrücken Zweibrücker Mietpreise werden wieder unter die Lupe genommen

Wohnblock in der Ehrlichstraße: Der Mietspiegel hilft beim Ermitteln der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Wohnblock in der Ehrlichstraße: Der Mietspiegel hilft beim Ermitteln der ortsüblichen Vergleichsmiete.

Ende Januar 2024 hatte der Stadtrat den aktuell gültigen Mietspiegel für Zweibrücken bestätigt. Bis zum Frühjahr 2026 muss das Zahlenwerk jetzt ganz neu erstellt werden.

Den Mietspiegel für Zweibrücken gibt es seit 2022. Das Zahlenwerk zeigt, dass in Zweibrücken die sogenannte Basis-Nettomiete in den vergangenen beiden Jahren von 4,80 Euro pro Quadratmeter für kleinere Wohnungen zuletzt auf 5,47 Euro gestiegen ist. Für größere Wohnungen stieg die Basismiete von 4,67 Euro auf 5,32 Euro pro Quadratmeter.

Der Spiegel stellt die bestehenden Mietpreise auf dem Wohnungsmarkt dar und soll Mietern und Vermietern dabei helfen, die ortsübliche Vergleichsmiete zu ermitteln. Wie oft der Zweibrücker Mietspiegel seit seiner Veröffentlichung 2022 genutzt wurde, ist nach den Worten von Bauamtsleiter Christian Michels nicht umfassend feststellbar, da die Anzahl der Besuche auf der einschlägigen städtischen Internetseite nicht erfasst werde. Aufschluss gebe aber die Anzahl der Nutzer des Online-Mietrechners, den das Hamburger Büro Domus Consult anbietet. Demnach ergeben sich für Zweibrücken seit Inkrafttreten des Mietspiegels am 1. März 2022 bis dato 4955 Zugriffe. Daraus errechne sich ein Schnitt von knapp 160 Seitenaufrufen pro Monat.

Der Auftragnehmer heißt jetzt anders

Seit der Mietrechtsreform von 2001 sind qualifizierte, amtlich anerkannte Mietspiegel alle zwei Jahre fortzuschreiben und alle vier Jahre neu zu erstellen. Daher muss der Zweibrücker Spiegel nächstes Jahr auf Grundlage der aktuellen Marktentwicklung ganz neu zusammengestellt werden und dann zum 1. März 2026 vom Stadtrat bestätigt werden. Die online einsehbare Übersicht über die Mietpreisentwicklung in der Rosenstadt war erstmals im Jahre 2021 vom Hamburger Büro Analyse & Konzepte zusammengestellt worden.

Im Herbst 2023 hat das Hamburger Büro den Zweibrücker Mietspiegel aktualisiert und für weitere zwei Jahre fortgeschrieben; dies wurde im März 2024 vom Stadtrat anerkannt. Diese Woche nun hat der Bauausschuss beschlossen, dass der Mietspiegel neu erstellt wird. Diese Aufgabe wird allerdings nicht mehr von Analyse & Konzepte übernommen, denn dieses Büro ist mittlerweile in der Domus Consult Wirtschaftsberatungsgesellschaft aufgegangen. Das ebenfalls in Hamburg ansässige Unternehmen erhält nun den Auftrag von der Stadt Zweibrücken. Bauamtsleiter Christian Michels betont, dass der Mietspiegel weiterhin von demselben Team erstellt werde, das schon unter dem bisherigen Büronamen für die Rosenstadt tätig war.

Die Kosten in Höhe von 42.500 Euro werden jeweils zur Hälfte von der Wohnungsbaugesellschaft Gewobau und der Stadt getragen.

160 Aufrufe im Monat

Der Zweibrücker Mietspiegel ist als Online-Rechner auf der städtischen Homepage unter zweibruecken.de/mietspiegel zu finden. In gedruckter Papierform liegt er im Stadtbauamt zum Mitnehmen bereit.

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