Zweibrücken Verletzte bei Schülerparty: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter
Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch immer bezüglich einer privaten Party von Zweibrücker Gymnasiasten, bei der drei Schüler verletzt wurden. Auf der Party im Juli vergangenen Jahres ist dort ein Streit eskaliert und ein damals 18-Jähriger soll seinen Mitschülern – vermutlich mit einem Messer oder einer Glasscherbe – Schnittwunden zugefügt haben. Der junge Mann habe angegeben, er sei von seinen Mitschülern körperlich attackiert worden, sagt Oberstaatsanwältin Iris Weingardt. Der eigentliche Grund des Streits sei gewesen: Ein Schüler wurde verdächtigt, Rucksäcke seiner Mitschüler durchwühlt und daraus etwas gestohlen zu haben. Laut Weingardt waren alle Beteiligten alkoholisiert. Obwohl der Vorfall nun schon ein halbes Jahr zurückliegt, sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. „Eine abschließende Sachentscheidung ist noch nicht ergangen“, sagt Weingardt auf RHEINPFALZ-Nachfrage.