Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Neujahrsempfang der CDU in Zweibrücken: OB-Kandidatin stellt ihre Pläne vor

Beim CDU-Neujahrsempfang skizziert Christina Rauch (links) ihre Ziele: starke Schulen, sichere Innenstadt, bezahlbarer Wohnraum
Beim CDU-Neujahrsempfang skizziert Christina Rauch (links) ihre Ziele: starke Schulen, sichere Innenstadt, bezahlbarer Wohnraum und ein Innovationspark für Handwerk.

Rund 60 Teilnehmer folgten am Sonntagnachmittag der Einladung des CDU-Kreisverbandes Zweibrücken zum Neujahrsempfang auf dem Ernstweilerhof.

Oberbürgermeister-Kandidatin Christina Rauch stellte beim Neujahrsempfang der Zweibrücker CDU ihre Ideen für den Fall ihrer Wahl vor, darunter besonders Bildungsthemen. Vor ihrem Amt als Beigeordnete war sie Lehrerin am Hofenfels-Gymnasium. Unter dem Motto „ZW kann mehr“ zählte die OB-Kandidatin auf, was sie vorhat, falls sie gewählt wird. Direkte Attacken auf den Amtsinhaber Marold Wosnitza von der SPD vermied sie dabei, ebenso wie der Kreisverbandsvorsitzende Christian Gauf in seiner Einführung.

„Die Zweibrücker wollen nicht nur hier leben, sie wollen gemeinsam gestalten“, sagte Rauch. Gute Politik entstehe im Dialog. Bildung müsse Priorität haben. Verlässliche Ganztagsangebote an gut ausgestatteten Schulen seien ein wichtiger Baustein dabei, erklärte sie. Auch die Sicherheit in der Innenstadt machte sie zum Thema. Zudem sprach sie das kulturelle Erbe mit Bipontina und Landgestüt an, ebenso forderte sie bezahlbaren Wohnraum und einen guten öffentlichen Nahverkehr. Zweibrücken habe gute Voraussetzungen als innovativer Wirtschaftsstandort, erklärte Christina Rauch und brachte die Idee eines Innovationsparks für Handwerksfirmen ins Gespräch – allerdings noch ohne zu sagen, wo und wie genau der entstehen soll. Mit dem Satz „Eine Stadt mit Perspektive entsteht nicht nur durch Ideen, Projekte müssen auch langfristig umgesetzt werden“, forderte sie Verlässlichkeit und Vertrauen. Die Verwaltung müsse für die Menschen da sein, sie solle digitaler werden, ohne den persönlichen Kontakt zu ersetzen. Mit dem Satz „Zweibrücken kann mehr, wenn wir das wollen“, schloss sie ihre Rede.

Christoph Gensch wird landes- und weltpolitisch

Der Landtagsabgeordnete Christoph Gensch redete ausführlich zur Gesundheitspolitik im Land, forderte einen Dynamisierungsschub und „Vorwärtsdrang“ in Sachen Stadtpolitik. Er attestierte Christina Rauch, dass allgemein anerkannt sei, dass sie sich um die ihr übertragenen Aufgabengebiete sehr kümmere. Gensch unternahm auch einen Ausflug in die Weltpolitik. Die Welt gerate gerade ein wenig aus den Fugen, sagte er mit Blick auf die USA. Dort würde an den Grundfesten der Demokratie gesägt, und er bekannte: „Ich möchte nicht, dass meine Kinder mit politischen Vorbildern dieser Kategorie aufwachsen“. Man könne auch handlungs- und durchsetzungsstark sein, ohne permanent seine Verbündeten zu blamieren, ohne Menschen zu demütigen, ohne rechtsstaatliche Prinzipien auszuhöhlen und ohne paramilitärische Truppen im Inland einzusetzen.

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