Zweibrücken Nach Messerangriff in Zweibrücken: Verdächtiger sitzt noch in U-Haft

In der Zweibrücker Poststraße ist der 40-Jährige mit einem Teppichmesser schwer verletzt worden.
In der Zweibrücker Poststraße ist der 40-Jährige mit einem Teppichmesser schwer verletzt worden.

Nach dem Messerangriff in der Zweibrücker Poststraße Anfang März sitzt der Tatverdächtige noch immer in Untersuchungshaft. Das teilt Oberstaatsanwalt Felix Huth der RHEINPFALZ auf Nachfrage mit. Laut Huth „dauern die Ermittlungen weiter an“. Die Umstände der Tat sowie das Motiv seien weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Der 51-jährige mutmaßliche Täter soll am Nachmittag des 1. März einen 40-Jährigen mit einem Teppichmesser angegriffen und schwer verletzt haben. Der 40-Jährige hatte laut Polizei mehrere Schnittverletzungen am Hals und am Kopf erlitten. Weil er sich wehrte, habe er dadurch auch seinen Angreifer verletzt. Die beiden Männer kannten sich und stammen beide aus Zweibrücken, berichtete die Polizei nach der Tat. Einer der Männer hat laut Polizei die türkische Staatsangehörigkeit, der andere sei Deutsch-Kasache. Einen Tag nach der Tat war der Tatverdächtige einem Ermittlungsrichter in Zweibrücken vorgeführt worden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hatte das Gericht Untersuchungshaft angeordnet. Der mutmaßliche Täter machte keine Angaben zur Tat. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts gegen den 51-Jährigen.

x