Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Nach Messerangriff: Opfer aus Klinik raus, 50-Jähriger in U-Haft

In der Poststraße hat ein 50-Jähriger einen Mann mit einem Teppichmesser schwer verletzt.
In der Poststraße hat ein 50-Jähriger einen Mann mit einem Teppichmesser schwer verletzt.

Ein Mann hat einen anderen im März mit einem Messer schwer verletzt. Das Opfer ist aus dem Krankenhaus entlassen, der 50-Jährige sitzt noch immer in U-Haft.

Gegen den 50-Jährigen, der am 1. März einen 40-jährigen mit einem Teppichmesser angegriffen haben soll, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft. Das teilt das Polizeipräsidium Westpfalz auf Nachfrage mit.

Bei dem Messerangriff in der Poststraße erlitt der 40-jährige Mann mehrere Schnittverletzungen am Hals und Kopf. Als er sich wehrte, verletzte er den Angreifer. Die beiden Männer kannten sich. Laut Polizeisprecher Bernhard Erfort sind beide Männer Zweibrücker, einer hat die türkische Staatsangehörigkeit, der zweite ist Deutsch-Kasache. Ein politisches Motiv schloss Erfort aus. „Hintergrund und Umstände der Tat sind Gegenstand der Ermittlungen“, sagt Staatsanwalt Felix Huth von der Staatsanwaltschaft Zweibrücken auf Nachfrage.

Opfer nicht mehr im Krankenhaus

Nach der Tat waren beide Männer zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht worden. Der 50-jährige mutmaßliche Täter wurde am nächsten Tag einem Ermittlungsrichter in Zweibrücken vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Gericht Untersuchungshaft. Das 40-jährige Opfer blieb zur weiteren Behandlung im Krankenhaus. „Der Beschuldigte befindet sich weiterhin in einer Justizvollzugsanstalt in Rheinland-Pfalz“, sagt Staatsanwalt Huth. Ob das Opfer mittlerweile vollständig genesen ist, wisse er nicht, nur so viel: „Er befindet sich jedenfalls nicht mehr in stationärer Behandlung.“

Nach Abschluss der Ermittlungen wird die Staatsanwaltschaft den Vorgang abschließend in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht prüfen. Wie lange das dauern wird, kann Huth nicht abschätzen.

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