Zweibrücken
Handball-Saison vorzeitig beendet – SV 64 kann für die Dritte Liga planen
Mit dem erwarteten Abbruch der Saison in den saarländischen Spielklassen – der Jugendspielbetrieb war bereits im März eingestellt worden – wurde auch die folgende Entscheidung getroffen: Die Mannschaften, die am 13. März Platz 1 in ihrer Liga belegten, steigen in die nächsthöhere Spielklasse auf. Absteiger gibt es keine. Wer freiwillig absteigen will, weil er bereits so geplant hat, kann dies tun.
In der RPS-Oberliga ist offiziell noch keine Entscheidung über Auf- und Abstieg getroffen worden. Der DHB-Bundesrat wird nach Ostern für die überregionalen Klassen eine Entscheidung fällen. Der SV 64 Zweibrücken, aktuell Tabellenführer der RPS-Oberliga, kann aber schon mal für die Dritte Liga planen. Eine Annullierung der Saison, die den SV den Meistertitel hätte kosten können, ist durch die Empfehlung des DHB, der bundesweit schon viele Oberligen gefolgt sind, vom Tisch. Die Frage, nach welchen Kriterien die Tabelle zu werten ist, kann der SV gelassen sehen. Bei allen in der Diskussion stehenden möglichen Lösungen würde der Meister SV 64 Zweibrücken heißen, da der SV die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung anführt.
Diskutiert wird, wie im HV Saar einen Stichtag zu setzen und die Mannschaft zum Aufsteiger zu erklären, die zu diesem Stichtag die Tabelle anführt. Letztmals gespielt wurde am 7./8. März. Variante zwei sieht vor, die Punkte der jeweiligen Mannschaft durch die Anzahl, der von ihr ausgetragenen Spiele zu teilen, da manche Mannschaften bereits mehr Spiele absolviert haben.