Zweibrücken „Familienfeier“ am restaurierten Totempfahl
Hatte Oberbürgermeister Marold Wosnitza zum Schluss seiner Rede im Herzogsaal „eine tolle Zeit mit Freunden“ gewünscht, so wurde dies gleich am Samstagnachmittag, bei der Übergabe des restaurierten Totempfahls im Rosengarten, wahr: Es war eine lockere „Familienfeier“, auf der ungezwungen der große Tag gewürdigt wurde. Dabei gab es mit Rosenkönigin Annika I. ein vielfotografiertes Motiv, wobei die Königin durch souveränes Auftreten beeindruckte. Das Lob des Oberbürgermeisters und der DKC-Vorsitzenden galt den Helfern, allen voran dem UBZ und der Gewobau, natürlich auch den Rosengarten-Helfern um Heiko Hübscher. Diese hatten dafür gesorgt, dass das großartige Stück, das an die indigenen Völker Kanadas erinnert, in neuem Farbenglanz erstrahlt. Der Pfahl ist weitaus mehr als ein Kunstwerk, er ist ein Stück Kanada: dessen beeindruckender Geschichte und des Miteinanders unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen. Der Pfahl sei „das wichtigste Symbol unserer Partnerschaft“, sagte der OB. Der Totempfahl war schon aufgestellt, bevor die Freundschaft mit Barrie begonnen hat. Aber inzwischen sei er ein Zeichen für dieses enge Miteinander.
Blick in ein nordamerikanisches Umfeld
Wer darüber nachdenken möchte, der kann nunmehr auf einer schmucken Bank sitzen: Er wird hier in ein nordamerikanisches Umfeld blicken, zu dem auch der Gedenkstein aus Yorktown gehören wird, erläuterte Rosengarten-Chef Hübscher. Diese Neuheit werde gewiss Interesse bei den Besuchern finden, meinte er.
Zum Treffen am Totempfahl spielten die Alphornbläser der „Hofgassler“. Deren besondere Musik war so eindrucksvoll wie am Morgen das Harfenspiel von Junias Kretschmer und das militärische Dudelsack-Spiel am Tag zuvor. Die Städtepartnerschaft hat mitgeholfen, Neues kennenzulernen.
