Zweibrücken Erste vom Land zugewiesene Ukrainer kommen in Zweibrücken an
Die Zahl der aus der Ukraine vertriebenen, in Zweibrücken ankommenden Menschen wächst stetig. Stand Montagabend, hatten sich bei der Stadtverwaltung 307 Geflüchtete gemeldet. Die weitaus meisten kommen privat unter, am Freitag wurde aber auch eine erste Familie zugewiesen, die zunächst über die Landesaufnahmestelle Speyer nach Rheinland-Pfalz kam. Es fand sich eine Unterbringung für sie. Eine erste von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gewobau der Stadt zu Verfügung gestellte Wohnung in einem der Blocks der Canadasiedlung, in der Ontariostraße, wird seit dem Wochenende für die Aufnahme von Ukrainern genutzt. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das die Menschen mitbetreut, konnte laut Kreisgeschäftsführer Hans Prager kurz vor knapp die provisorisch aufgestellten Feldbetten durch bessere Schlafgelegenheiten ersetzen. Die ersten zwei kriegsvertriebenen Ukrainer, so Prager, seien nach traumatischen Erlebnissen und einer dramatischen Flucht, zum Teil zu Fuß absolviert, entkräftet angekommen. DRK-Personal kümmere sich nun um sie.