Zweibrücken Ausstellungen: „Sonntags um 5“ im Hause Steiger ist wieder da
Etwa 85 geladene Gäste aus dem Freundes- und Bekanntenkreis des Ehepaars Steiger folgten am Sonntag der Einladung des dreiköpfigen Organisationsteams, das sich aus den beiden Neffen Martin Schmidt und Christian Bartha sowie Alice Kinzinger zusammensetzte. Vor mehr als drei Jahrzehnten war die Reihe von den Eheleuten Waltraud und Edgar Steiger ins Leben gerufen worden.
In seiner Begrüßung erklärte Martin Schmidt, es sei das Ziel der Neuauflage der einst etablierten Veranstaltungsreihe, sowohl bekannten als auch weniger bekannten Künstlern eine Plattform zu bieten und gleichzeitig einen Raum für Begegnung und Austausch zu schaffen.
Das alte Gästebuch bringt die Idee
Die Idee zur Wiederbelebung von Waltraud Steigers Ausstellungsreihe ist Martin Schmidt in den Sinn gekommen, als ihm das frühere Gästebuch in die Hände fiel. „Da habe ich meinen Onkel Edgar gefragt, ob er damit einverstanden wäre, dass wir diese Reihe wieder ins Leben rufen“, erzählte Schmidt.
Ein ganzer Raum im Haus war den Werken von Waltraud Steiger und des Bildhauers Maximilian Hutlett gewidmet. „Wir ehren heute ihre Persönlichkeiten und ihre Arbeiten“, sagte Schmidt. „Waltraud und Max waren beide der Kunst verbunden, jeder auf seine eigene Weise.“
Herzblut für die Neuauflage
Zu sehen gab es auch kleine Familienporträts der Zweibrücker Künstlerin Sonnhild Ohler, die am Sonntag nicht zugegen sein konnte. Wolfgang Ohler stellte die Bilder vor. Weitere Gastkünstler, die ihre Werke präsentierten, waren Noah Ackermann (Gemälde und Skulpturen), Pamela Pirrung (Gemälde) und Eugen Wassmann (Glaskunst).
Edgar Steiger zeigte sich positiv überrascht, mit wie viel Herzblut das Organisationsteam die Neuauflage auf die Beine gestellt hat. Sichtlich gerührt bedankte er sich bei allen Mitwirkenden.
Künftig zwei Ausstellungen im Jahr
Für die Zukunft sind zweimal jährlich Ausstellungen mit jeweils zwei oder drei Gastkünstlern geplant – eine im Frühjahr und eine im Herbst. Wie diese im Detail umgesetzt werden sollen, sei noch nicht endgültig geklärt, da es hierzu einiges zu berücksichtigen gebe.
Die Veranstaltung wurde musikalisch von dem Saxofonisten Thomas Girard begleitet. Wolfgang Ohler und Michael Dillinger lasen aus Geschichten aus dem „Blauen Hut“.