Kommentar Werbung darf besser werden
Man muss nur die Buden öffnen – und die Leute strömen. So ist es vereinfacht gesagt beim Speyerer Weihnachtsmarkt. Er ist gut aus den Corona-Kapriolen gekommen. Es gibt aber auch Defizite. Von der Backstube über die Besuche von Gästen aus den Partnerstädten bis zum Kunsthandwerkermarkt im Rathaus-Innenhof hat er viele Bestandteile, die zu seinem Reiz beitragen. Nicht alle sind diesmal optimal beworben worden. Ein ausführliches Programmheft der Stadt wie früher gab es nicht, Kunsthandwerker fühlten sich teils abgehängt, die Partnerstädte wurden im städtischen Internetangebot gar nicht erwähnt. Beschicker, die keine Schausteller waren, hatten es schwerer. Das darf 2023, wenn der Markt auch wieder stärker an der Alten Münze konzentriert werden soll, besser werden.
