Speyer Wasserübungsplatz könnte Anteil an der „Zeitenwende“ haben

Übung auf dem Rhein im Reffenthal.
Übung auf dem Rhein im Reffenthal.

Wie schwierig Weichenstellungen bei der Bundeswehr sind, zeigt sich am Beispiel des Wasserübungsplatzes im Reffenthal.

2012 bis 2014 konnte davon ausgegangen werden, dass die militärischen Tage des riesigen Geländes am Altrhein gezählt sind. Inzwischen sieht die Sache anders aus: Die Soldaten sind zurückgekehrt, sogar Deutschlands Elitetruppe KSK findet am Rand der Domstadt Übungsbedingungen vor, für die sie sonst sehr weit fahren müsste.

Dass noch Entscheidungen zum grundsätzlichen Fortbestand ihrer langjährigen Liegenschaft ausstehen, überrascht vor diesem Hintergrund. Der in die Jahre gekommene Platz am Angelhofer Altrhein wäre mit überschaubaren Investitionen wieder auf den neuesten Stand gebracht und könnte die „Zeitenwende“, die Politik und Militär in Zeiten internationaler Bedrohungen ausgerufen haben, unterstützen. Wie so oft hätte indes auch eine andere Lösung Vorteile, in diesem Fall die Renaturierung ökologisch sensibler, heute versiegelter Bereiche. Öffentlichkeitswirksame Forderungen dazu gibt es bislang allerdings nicht.

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