Speyer Ukraine-Hilfe: Weitere Angebote in der Domstadt

Großaquarium am Hafenbecken: Sealife Speyer.
Großaquarium am Hafenbecken: Sealife Speyer.

Die Anzahl der Vertriebenen aus der Ukraine ist in Speyer über das Wochenende weiter gewachsen. Die Hilfsangebote sind es auch.

In der Speyerer Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA), zentrale Anlaufstelle für Geflüchtete ohne andere Unterbringungsmöglichkeiten, ist am Wochenende die 500er-Marke übertroffen worden. 534 Ukrainer waren demnach – neben den anderen Bewohnern – am Montag in den früheren Kasernenräumen in der Spaldinger Straße untergebracht. Rund 100 weitere kommen laut Stadt hinzu, die anderswo einquartiert sind und die sich beim städtischen Sozialamt gemeldet haben. Vertriebene aus der Ukraine, die teilweise visumsfrei bei Freunden oder Familie untergekommen sind und keine Sozialleistungen benötigen, sind wohl gar nicht erfasst.

In den Vortagen sind auch neue Hilfsangebote hinzugekommen. Sie gehen über den materiellen Bereich hinaus und umfassen auch das Emotionale. So hat das Sealife Speyer am Montag mitgeteilt, dass es bis Ende Mai Eintrittskarten für Geflüchtete aus der Ukraine zur Verfügung stellt. Anmeldung an die Adresse speyer@sealife.de sei erwünscht.

Netzwerke tragen

Sein Netzwerk spielen lässt nach eigener Mitteilung auch Unternehmer Peter Bödeker. Er hatte mit Unterstützern bereits am Wochenende geholfen und hat nun weitere Angebote organisiert. Als Beispiele nennt er kostenlose Besuche in Kinos in Speyer und Neustadt, im Technik-Museum, im Historischen Museum sowie Essen in Lokalen und Eisdielen. In Abstimmung mit dem Bistum werde versucht, orthodoxe Messen zu organisieren. Es sei ein Wunsch der Personen, „für die Heimat und die Ehemänner und Väter zu beten“.

Im Netz

Hilfsadressen und Spendenkonto der Stadt unter www.speyer.de

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