Speyer UfS erneuert Kritik an Stadt und Forst
Aus der Politik gibt es weiterhin Kritik am Leitbild, das die Stadt für den Stadtwald entworfen hat. Bei diesem deute „alles auf ein ,Weiter so’ hin“, heißt es in einer diese Woche von der UfS-Fraktion versandten Stellungnahme. Klare Leitlinien fehlten. „Für alles ist ein Hintertürchen offengehalten.“ Das gelte zum Beispiel für die Befahrung von Waldböden mit schweren Maschinen, gegen die es eine politische Mehrheit gebe. Ebenso werde die Pflanzung nicht heimischer Bäume nicht ausgeschlossen. Diese könne jedoch die Ökosysteme weiter schwächen. „Für uns ist das Speyerer Modell eine Aufweichung der Stadtratsbeschlüsse von Juli und Oktober 2022“, so die Stellungnahme von Jörg Pfänder, Waldbiologe in Reihen der UfS. Er kritisiert auch, dass zur Verkehrssicherheit im Winter zu viele Bäume gefällt worden seien. Die Entscheidungshoheit des Försters sei „undemokratisch“.
