Speyer Schweiz erzielt erstes Tor der Europameisterschaft

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Dudenhofen (tiko). Die Clemens-Beck-Grundschule Dudenhofen hat am Freitag im Verbandsgemeinde-Stadion die Europameisterschaft in Frankreich gespielt.

Es ist 16 Uhr im Stadion in Dudenhofen. Der Platz ist gut besucht. Die Kinder finden sich zur ihren Nationalmannschaften zusammen und laufen durch die jubelnden Cheerleaderkinder ein. „Freude schöner Götterfunken“ erklingt. Die Cheerleader tanzen. Schulleiterin Sabine Gilles begrüßt die Teilnehmer. Sie bittet um faire Partien. Dann unterbricht ein Regenguss ihre Worte. Doch nach 20-minütiger Pause geht’s los. Während auf Feld eins noch eine Mannschaft fehlt, laufen auf dem Parallelplatz schon die beiden Teams mitsamt Schiedsrichter ein und stellen sich auf, ganz wie die Großen. Die Schweiz (vertreten von der 2a) tritt gegen die Türkei (2b) an. Während auf Rasen eins die Widersacher Portugal (1a) und die gastgebenden Franzosen (1b) erst einlaufen, erzielt die Schweiz schon nach wenigen Sekunden mit einer schönen Einzelaktion das erste Tor des Turniers. Beim Anpfiff daneben steht es bereits 2:0. Die Stimmung unter den Zuschauern ist trotz des schlechten Wetters gut. Die La Ola macht die Runde. Jedes Team bringt einen Fahnenträger mit. „Insgesamt haben wir zwölf Mannschaften. Eine wird durch jede Schulklasse gestellt“, sagt Gilles der RHEINPFALZ: „Die jeweiligen Klassenstufen spielen gegeneinander. Am Ende haben wir also vier Sieger, einen pro Stufe.“ Die Sieger bekommen Gold-, die Zweitplatzierten Silber-, die Dritten Bronzemedaillen. Das Los entscheidet darüber, welche Klasse welches Land verkörpert. Die deutsche Mannschaft habe sie bewusst herausgelassen, um Streitigkeiten unter den Schülern zu vermeiden. Die Schulleiterin: „Nachdem wir schon zwei Weltmeisterschaften und eine Olympiade veranstaltet haben, war jetzt mal die EM dran.“ Eine Partie auf den zwei nebeneinander liegenden Kleinfeldern dauert zehn Minuten. „Wenn es nicht geregnet hätte, hätten wir sicherlich zweimal zehn Minuten spielen können“, erklärt Gilles. Abseits des Platzes erfreuen noch einige Sport- und Spiel-Stationen. „Das ist für die Kinder, die gerade nicht spielen, damit sie etwas zu tun haben und in Bewegung bleiben“, erläutert Gilles. Am Ende siegen Portugal (1a), Österreich (2c), Italien (3a) und Spanien (4c).

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