Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Schipka-Pass: Kosten für Sanierung noch unklar

Demontage: Im März 2021 wurde die Fußgängerbrücke abgebaut.
Demontage: Im März 2021 wurde die Fußgängerbrücke abgebaut.

Die Sanierung des Schipka-Passes, der in Speyer die Burgstraße mit der Bahnhofstraße verbindet, geht voran – wenn auch langsam. Aktuell wird geprüft, wie teuer die Instandsetzung werden könnte.

Mit orangefarbenen Tragegurten und Traversen wurde die Fußgängerbrücke aus dem Jahr 1890, die am Speyerer Güterbahnhof die Burgstraße mit der Bahnhofstraße verbindet, bereits vor knapp einem Jahr, Anfang März 2021, demontiert. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass die angedachten zwei, drei Wochen für die Sanierung der fast 15 Tonnen schweren Einzelteile nicht mehr realistisch waren. Viele neue Schäden seien zutage getreten, deren Bestandsaufnahme vermutlich bis 2022 dauern werde, hieß es im vergangenen November von der Stadt. „Es wurden inzwischen alle statisch relevanten Bauteile durch einen Statiker untersucht und ein Schadenskataster erstellt“, teilt Stadt-Sprecherin Lisa Eschenbach auf Anfrage mit. „Auf Grundlage dessen wurden Instandsetzungsmöglichkeiten entwickelt, die durch einen Prüfingenieur kontrolliert wurden. Diese Ergebnisse wurden im Januar im Rahmen eines Ortstermins mit der Denkmalpflege besprochen. Nun wird das Instandsetzungskonzept mit Kosten belegt.“ In einem nächsten Schritt sollen das Instandsetzungskonzept und die Kosten für die Arbeiten mit dem Fördermittelgeber besprochen werden, heißt es weiter.

Zuletzt instand gesetzt wurde das „Viadukt“ im Jahr 2003, als die Bahngleise 1 und 2 elektrifiziert wurden. In der Sitzung des Bauausschusses am 22. März will die Stadt laut der Sprecherin über den Stand des Sanierungsprojekts berichten. Über das weitere Vorgehen bei der Sanierung entscheidet letztlich aber der Stadtrat.

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