Speyer Salierbrücke: Neuer Asphalt muss schon wieder raus
Der im vergangenen Jahr auf der Südhälfte der Salierbrücke neu eingebaute Asphalt war mangelhaft und muss erneuert werden. Das teilt das Regierungspräsidium Karlsruhe mit, in deren Auftrag das Bauwerk, das die B39 über den Rhein führt, seit 2019 für 28,7 Millionen Euro erneuert wird. Der Mangel sei bei Kontrollprüfungen nach dem Einbau aufgefallen und werde „auf Kosten des beteiligten Asphaltmischwerkes“ behoben, so das Regierungspräsidium.
Die Dauer der Arbeiten werde das zweite Asphaltieren nicht verlängern, weil parallel die Nordhälfte regulär ihren neuen Asphalt erhalte, sagt Behördensprecherin Irene Feilhauer. Der Verkehr werde dabei so geregelt, dass der Rettungs- und Shuttle-Bus-Verkehr aufrechterhalten werden könne. Der konkrete Termin für die Verkehrsfreigabe stehe noch nicht fest. Er solle aber vor dem Jahresende liegen, so die bisherigen Aussagen.
Laut Regierungspräsidium stehen neben dem Einbau des Asphalts auf der Vorland- und der Strombrücke, der am Montag beginne, auch noch die Installation von Schutzeinrichtungen sowie die Erneuerung der Fahrbahn im direkten Anschluss an das Bauwerk auf rheinland-pfälzischer Seite an. „Hier ist noch ein Abschnitt von rund 300 Meter Länge zu sanieren.“ Die Schritte danach seien Restarbeiten, Markierungen und der Rückbau der Verkehrssicherung.

