Meinung
Radfahrverein Dudenhofen steht nach Horrorcrash zusammen
Der Radfahrverein Dudenhofen hat sich mehrmals geschüttelt, den Horrorcrash mit verletzten Zuschauern im Sommer aufgearbeitet, und er macht zum Glück weiter, weil er um die Verkettung der unglücklichen Umstände weiß. Das bedeutet für die Fans, dass es weiterhin Weltklassesport mit Olympiasiegern und Weltmeisterin zum Anfassen vor der Haustür gibt.
Selbst den nicht ungefährlichen japanischen Kampfsprint Keirin, eine olympische Disziplin, bei dem sechs Fahrer Schulter an Schulter auf der Bahn ums Oval rasen und bei dem das Unglück geschah, bieten die Organisatoren weiterhin an. Der Verein stand in schwierigsten Zeiten zusammen und plant mit der so wichtigen Kontinuität im Vorstand, was ihn schon unter Clemens Spiekermann lange auszeichnete.
Als einziger der Region bietet der Klub diese Bandbreite aus internationalen Stars, Trainings- und Wettkampfstätte, Straßenfahrern an. Selbst die eher abebbende Radtouristik lebt mit zwei Angeboten im Jahr und zuletzt 200 Gästen.
