Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Mehr Tourismus hat keine Priorität

Technik-Museum: Anziehungspunkt in Speyer.
Technik-Museum: Anziehungspunkt in Speyer.

Für die Tourismusförderung in Speyer könnte einiges getan werden – wenn der Wille dazu da wäre …

Begeisterung hört sich anders an: Speyerer Hoteliers sehen sich von öffentlicher Seite nur mäßig unterstützt. Sie haben konkrete Vorstellungen, wie ihnen geholfen werden könnte, jedoch nur begrenzte Hoffnungen auf Besserung. Seit die Stadt vor einem Jahrzehnt die Suche nach einer verbesserten Tourismusstrategie gestoppt hatte – auch weil Mehrkosten nicht wirklich erwünscht waren –, läuft es wie immer: Speyer zehrt davon, dass es eine wunderbare Stadt ist und mehr oder weniger automatisch auf Interesse stößt. Die Tagesbesucher kommen in Scharen, die Übernachtungsgäste – naja …

Es wird auf ein „Weiter so“ gesetzt, statt auf mutige Initiativen. Das steht allerdings im Einklang mit der mehrheitlichen Stimmung vor Ort: Nach dem Quantensprung auch mit der Ansiedlung von Technik-Museum sowie Sealife in den 1990ern hat mehr Tourismus keine Priorität. Ein Lichtblick: die Bemühungen um höhere Qualität mit einem neuen Besucherzentrum für Speyers zwei Welterbe-Stätten.

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