Speyer FDP: „Altpörtel in Flammen“ soll wiederaufleben

Beliebt: Altpörtel in Flammen.
Beliebt: Altpörtel in Flammen.

Das Feuerwerk „Altpörtel in Flammen“ war in der Adventszeit stets Besuchermagnet. Seit Ausbruch der Pandemie liegt die Veranstaltung auf Eis. Die Speyerer FDP will sie wiederaufleben lassen.

Dazu haben die Liberalen vor der Stadtratssitzung am Donnerstag (17 Uhr, Stadtratssitzungssaal) einen Antrag eingereicht. Die Fraktion sieht in dem Feuerwerk nicht nur für Speyerer Bürger und Touristen ein Spektakel, sondern auch „eine Hilfe für die Speyerer Unternehmen und Einzelhändler in der Innenstadt“, für deren Erhalt das Event zudem ein wichtiger Baustein sei.

Die Partei verweist auf den aktuellen Zustand der Maximilianstraße und der nahen Wormser Straße und Korngasse, wo man bereits einige Textilhändler „verloren“ habe. „Der Prozess wird weitergehen“, befürchten Fraktionsvorsitzender Mike Oehlmann und Stellvertreterin Bianca Hofmann in einer Meldung. Der Verein „Das Herz Speyers“ sei bereit, ein Drittel der Kosten für das Feuerwerk zu übernehmen.

46 Auflagen der beliebten Veranstaltung gab es bis 2019, in der Regel zwei pro Jahr. Eine 47. folgte bisher nicht. Die Stadt hatte die mehrfache Absage seinerzeit mit der zu hohen Infektionsgefahr begründet. Zudem bringe eine solch große Versammlung auch rechtliche Herausforderungen mit sich, die mit strengeren Sicherheitsvorschriften einhergingen. Ende vorigen Jahres kündigte sie an, eine erneute Auflage 2023 zu überprüfen und dabei auch Umweltaspekte zu berücksichtigen.

Mehr zum Thema
x