Speyer „Altpörtel in Flammen“: Zukunft ungewiss
„Zu viele Menschen auf zu engem Raum“, erklärt Stadt-Sprecherin Lisa Eschenbach die Entscheidung gegen „Altpörtel im Flammen“ bei der Weihnachtsmarkt-Planung. 46 Auflagen der Veranstaltung hatte es seit 1997 gegeben. Sie hatte meist mehrere tausend Besucher angelockt, die dicht gedrängt die Maximilianstraße bevölkerten. Die Stadt und die Weihnachtsmarkt-Beschicker beteiligten sich an den Kosten.
Dieser starke Zuspruch hat einerseits Auswirkungen auf die Infektionsgefahr, was die Stadt unter „unklare Lage bezüglich der Entwicklung der Pandemie“ subsummiert. Er bringe aber auch versammlungsrechtliche Herausforderungen mit sich, die mit den strenger gefassten Sicherheitsvorschriften im Polizei- und Ordnungsbehördengesetz zusammenhängen.
Keine Aussage zu 2023
Zumindest der letztgenannte Punkt könnte auch eine Hürde für kommende Jahre werden, sagt Eschenbach. Momentan sei keine Aussage dazu möglich, ob es 2023 wieder „Altpörtel in Flammen“ gibt. „Wir werden die Veranstaltung prüfen müssen und dann eine Entscheidung treffen“, so die Verwaltungsvertreterin. Dabei werde auch die Umweltthematik eine Rolle spielen.