Kommentar Für die Misere gibt es viele Ursachen
An vielen Tagen steht bis zu ein Drittel der Rettungswagen in der Vorderpfalz nutzlos herum, weil Personal fehlt. Und die Helfer, die da sind, müssen eine Aufgabe stemmen, die schon bei Vollzähligkeit herausfordernd wäre. Beruhigend klingt das nicht. Für die Misere gibt es viele Ursachen: knappe Kassen, starre Strukturen, ein wenig attraktives Arbeitsumfeld und übersteigerte Erwartungen vieler Patienten gehören dazu. Die gute Nachricht ist, dass jeder zur Verbesserung beitragen kann. Das Land und die Krankenkassen mit Geld. Die Behörden mit guten Strukturen. Die Rettungsdienste selbst, indem sie stärker kooperieren und ihre Beschäftigten bestmöglich ausstatten. Schließlich die Bürger, indem sie mit Bedacht die 112 wählen.
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