Speyer Emma-Schultheis-Park: Einweihung am 22. September
Eigentlich hätte schon kommende Woche Einweihung gefeiert werden sollen, jetzt gab es terminbedingt eine Verschiebung auf Montag, 22. September. Das tut der Nutzung des Parks keinen Abbruch, denn inzwischen ist einiges los auf dessen Wegen und Spielgeräten. Die Ende 2024 begonnenen Bauarbeiten sind im Sommer abgeschlossen worden. Sie gehen auf eine Vereinbarung der Stadt mit Bauträger Deutsche Wohnwerte (Heidelberg) zurück. Dieser war für das Projekt verantwortlich, wobei die Stadt laut einem Beschluss von Ende 2024 die rund 200.000 Euro für die Spielflächen mit 88.000 Euro bezuschusste, weil die Kosten gestiegen waren.
„Das Projekt hat viel Spaß gemacht“, sagt Wohnwerte-Geschäftsführer Thomas Dorant auf Anfrage. Zwar sei das kalkulierte Ergebnis wegen der Baukosten-Entwicklung nicht erreicht worden, es müsse aber auch nicht draufgelegt werden. Früher kommunizierte Kosten: 170 Millionen Euro. In fünf Wohnquartieren sind gut 350 Wohnungen mit rund 1000 Bewohnern entstanden. Bis auf rund zehn Einheiten im zuletzt fertiggestellten Quartier „Water-Side“ seien sie alle verkauft.
Das in Speyer zunächst sehr skeptisch beäugte Projekt sei „die richtige Antwort auf den Platz“, ist der Geschäftsführende Gesellschafter überzeugt. Er hat auch eine Antwort auf die für manche Nutzer gewöhnungsbedürftige Optik der Schaukeln auf den Spielflächen. Diese haben nur zwei einzelne Sitze in riesigen Rahmen. Es handle sich um eine von den Landschaftsarchitekten bewusst gewählte „gestalterische Komponente“, so Dorant. Der Park wurde vom Stadtrat nach Emma Schultheis, Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus aus Speyer, benannt. Der Investor habe darauf keinen Einfluss gehabt, berichtet Dorant.