Speyer
Das ist der Stand der Ermittlungen nach der Parkplatz-Schlägerei
Die Ermittlungen beim Bezirksdienst der Polizeiinspektion Speyer würden sich voraussichtlich noch länger hinziehen, sagt deren Sprecherin Valerie Jakob auf Anfrage. Die zehn Beteiligten würden in der nächsten Zeit zunächst einzeln vernommen. So sollten die Anteile der Einzelnen ebenso herausgefunden werden wie die Ursache des Aufeinandertreffens mit gefährlichen Körperverletzungen in mehreren Fällen auf einem Supermarkt-Parkplatz in der Tullastraße.
Eine Gruppierung hatte mutmaßlich unter anderem mit einem Baseballschläger, einem Teleskopschlagstock, einem Schlagring und einem Radschlüssel auf drei Männer im Alter von 19, 21 und 53 Jahren eingeschlagen. Diese wurden verletzt, zwei von ihnen waren krankenhausreif. „Ein Fall mit Körperverletzungen in diesem Ausmaß in Speyer nichts Alltägliches“, so die Polizeisprecherin. Zu den Hintergründen gebe es noch nichts Spruchreifes.
Weil die beiden Fluchtautos der Angreifer noch in der Nacht gestoppt wurden, hat die Polizei die Personalien der Beteiligten, die alle auf freiem Fuß seien. Die Beamten hatten nach eigener Mitteilung mit starken Kräften eine Fahndung eingeleitet und waren „im Nahbereich“ fündig geworden. Es handle sich bei der Angreifer-Gruppe um zwei Deutschgeorgier, einen Deutschtürken, einen Rumänen, einen Bulgaren, einen Portugiesen und einen Ungarn. Zur Gruppe mit den Verletzten gehörten zwei Deutschkroaten, ein Kroate und eine Person mit polnischer Staatsangehörigkeit. Zu den am Tatort und in den Fluchtautos gefundenen Waffen gehörten laut Polizei auch ein Messer und eine Schreckschusswaffe.